14-Prozent-Rechnung für Beamte und Beamtenrentner im Juli: Erwartung einer pauschalen Erhöhung gering
Der SGK-Chefexperte İsa Karakaş erklärte, dass für Beamte und Beamtenrentner im Juli eine Gehaltserhöhung von etwa 14 Prozent möglich sei.
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Die Augen richten sich auf die Juni-Inflation, um die Gehaltserhöhung zu bestimmen, die Beamte und Beamtenrentner im Juli erhalten werden. Der SGK-Chefexperte İsa Karakaş gab in einer Berechnung auf Basis der aktuellen Erwartungen an, dass die Erhöhungsrate bei etwa 14 Prozent liegen könnte.
Karakaş erklärte unter Berücksichtigung der Daten aus der Umfrage der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) unter Marktteilnehmern, dass bei einer Juni-Inflation von 1,52 Prozent die kumulierte Sechs-Monats-Inflation 18,37 Prozent erreichen würde. Er merkte an, dass dieser Wert in verschiedenen Szenarien in einer Spanne zwischen 17,5 und 18,5 Prozent liegen könnte.
Diesem Bild zufolge wird erwartet, dass sich die Gehaltserhöhung im Juli durch die Kombination aus Inflationsausgleich und dem Tarifvertragsergebnis auf etwa 14 Prozent belaufen wird. Die endgültige Rate wird mit der Bekanntgabe der Juni-Inflation durch das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) feststehen.
Karakaş argumentierte, dass das derzeitige Tarifvertragssystem Beamte und Beamtenrentner insbesondere in Zeiten hoher Inflation nicht vollständig schütze. Er wies darauf hin, dass sich Gehaltserhöhungen verzögert in der Inflation widerspiegeln, weshalb das System weiterhin zur Diskussion stehe.
Bezüglich der Erwartungen an eine pauschale Erhöhung (Seyyanen-Zulage) äußerte Karakaş, dass es in den politischen Kreisen Ankaras keine starken Vorbereitungen in diese Richtung gebe. Laut Karakaş steht auf Regierungsseite derzeit lediglich die Gehaltsanpassung im Rahmen des Tarifvertrags und des Inflationsausgleichs im Vordergrund.
Es gilt das, was im Tarifvertrag steht. Derzeit gibt es keine Erwartung für eine neue pauschale Erhöhung oder einen zusätzlichen Anstieg für Beamtenrentner. Das einzige Thema auf der Tagesordnung ist die Gehaltsanpassung im Rahmen des Tarifvertrags und des Inflationsausgleichs.
Karakaş wies darauf hin, dass die 2023 eingeführte pauschale Erhöhung von 8.077 Lira durch kumulative Berechnungen heute auf über 22.000 Lira gestiegen sei. Er erklärte, dass bei einer Übertragung dieses Betrags auf Beamtenrentner ein deutlicher Anstieg der Bezüge zu verzeichnen wäre.
Nach Karakaş' Rechnung hätte die niedrigste Beamtenrente von etwa 27.877 Lira bei einer Kombination aus der 14-prozentigen Juli-Erhöhung und der pauschalen Erhöhung auf etwa 57.000 Lira steigen können. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine solche Regelung in den politischen Kreisen nicht auf der Tagesordnung steht.