25 Jahre altes türkisches Verpackungsunternehmen meldet Insolvenz an

Arfa Ambalaj, das seit 2001 tätig ist, ist aufgrund schwerwiegender finanzieller Probleme per Gerichtsbeschluss in ein Liquidationsverfahren eingetreten.

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Das Unternehmen Arfa Ambalaj Sanayi ve Ticaret Limited Şirketi, das seit rund 25 Jahren in der türkischen Verpackungsbranche tätig ist, konnte die Finanzkrise nicht überwinden und hat Insolvenz angemeldet. Die langjährige Schuldenlast des Unternehmens führte dazu, dass auch das Konkordatsverfahren scheiterte.

Der Fall von Arfa Ambalaj, das beim Handelsregisteramt Istanbul eingetragen ist, wurde vor dem 2. Handelsgericht erster Instanz in Bakırköy verhandelt. In der Anhörung am 15. April 2026 kam das Gericht zu dem Schluss, dass eine Sanierung der Finanzstruktur des Unternehmens nicht mehr möglich sei, und verkündete das Insolvenzurteil. Mit dieser Entscheidung wurde das Konkordatsverfahren des Unternehmens offiziell beendet.

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurden gemäß Artikel 288/2 des durch das Gesetz Nr. 7101 geänderten Vollstreckungs- und Insolvenzgesetzes entsprechende Schritte eingeleitet. Mit dem Beschluss wurden alle einstweiligen Verfügungen gegen das Unternehmen aufgehoben und die Durchführung der Liquidation im Wege der "einfachen Liquidation" angeordnet. Gemäß dem entsprechenden Gerichtsbeschluss wurde der Sachverhalt auch dem zuständigen Insolvenzamt in Bakırköy sowie dem Handelsregisteramt Istanbul gemeldet.

Arfa Ambalaj zeichnete sich während seiner langjährigen Tätigkeit durch eine breite Produktpalette aus, die von Einkaufstüten und bedruckten Kunststoffverpackungen bis hin zu Rollenware für Bekleidung und Pflanztüten für den Agrarsektor reichte. Nachdem das Unternehmen 2020 seine Unternehmensstruktur in seinen Anlagen in Bayrampaşa, Istanbul, gefestigt hatte, hatte es sich durch seine Produktionsvielfalt einen bedeutenden Platz in der Branche erarbeitet.

Darüber hinaus lieferte Arfa Ambalaj neben der Produktion von Tüten und Beuteln auch verschiedene industrielle Rohstoffe wie Pulver-Slip, Glanzmittel, Trocknungsmittel und Calcit an seine Kunden. Die Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten reichten jedoch nicht aus, und die Insolvenz des Unternehmens wurde rechtskräftig.