30 Prozent Preiserhöhung für den öffentlichen Nahverkehr in Istanbul

Der Stadtrat der Stadtverwaltung Istanbul hat mit Stimmenmehrheit eine 30-prozentige Erhöhung der Tarife für den öffentlichen Nahverkehr beschlossen.

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Der neue Tarif für den öffentlichen Nahverkehr, der auf Vorschlag der Verwaltung der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) ausgearbeitet wurde, wurde vom Stadtrat genehmigt. Nach der Genehmigung kam es bei vielen Posten, von öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zu Taxis und Shuttle-Diensten, zu einer Erhöhung um 30 Prozent.

Mit der neuen Regelung hat sich bei den Gebühren für den öffentlichen Nahverkehr eine deutliche Veränderung ergeben.

Der Preis für ein elektronisches Vollzahler-Ticket wurde von 27 TL auf 35 TL angehoben.

Die monatliche Gebühr für die Mavi Kart (Abonnement) wurde von 2120 TL auf 2748 TL erhöht.

TAXI- UND MINIBUSPREISE AKTUALISIERT

Auch die Taxi- und Minibusgebühren, die einen wichtigen Teil des städtischen Verkehrs ausmachen, sind von der Preiserhöhung betroffen. Die Grundgebühr für das Taxameter wurde von 42 TL auf 54,50 TL angehoben, die Kurzstreckenpauschale für Taxis von 135 TL auf 175 TL. Bei den Minibussen stieg der Preis für die kürzeste Strecke von 25 TL auf 32,50 TL.

AUCH SCHUL- UND PERSONALSHUTTLE-GEBÜHREN WURDEN ERHÖHT

Im Rahmen der Entscheidung zur Preiserhöhung, die auch die Beförderungskosten für Schüler und Arbeitnehmer betrifft, wurden die Gebühren für Schul- und Personalshuttle aktualisiert. Die Schulbusgebühr für die kürzeste Strecke wurde von 2605 TL auf 3376 TL angehoben, die Gebühr für den Personalshuttle von 1355 TL auf 1757 TL.

Die Erhöhungen treten ab dem 15. September in Kraft.

ZULETZT GAB ES EINE 35-PROZENTIGE ERHÖHUNG IM NAHVERKEHR

In diesem Jahr wurde am 15. Januar bei der UKOME-Sitzung der İBB eine 35-prozentige Erhöhung für den öffentlichen Nahverkehr, Taxis und Schulbusse beschlossen.

Ein zusätzlicher Vorschlag der İBB für eine 21,29-prozentige Erhöhung bei der UKOME-Sitzung am 26. Juni wurde von den Ministeriumsvertretern, die in der Sitzung die Mehrheit bildeten, mit „Nein“-Stimmen abgelehnt.