300 Basispunkte Senkung durch die Zentralbank: İnan Mutlu kritisiert Orientierungslosigkeit in der Wirtschaft

Während die Zinssenkung der Zentralbank um 300 Basispunkte für Überraschung am Markt sorgte, kritisierte der Ökonom İnan Mutlu die Wirtschaftsführung mit den Worten: „Diese Schritte sind orientierungslos und zielen nur darauf ab, den Tag zu retten.“ Experten weisen zudem darauf hin, dass die Inflation trotz sinkender Zinsen nicht zurückgeht.

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Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat den Leitzins um 300 Basispunkte gesenkt und den Satz von 46 Prozent auf 43 Prozent reduziert. Während die Entscheidung an den Märkten für Überraschung sorgte, kam eine bemerkenswerte Einschätzung vom Ökonomen İnan Mutlu.

Mutlu erinnerte daran, dass die Türkei seit Mai 2024 das Land mit dem zweithöchsten Leitzins der Welt sei, und erklärte: „Trotzdem liegt die Inflation heute bei 35 Prozent, während sie vor zwei Jahren bei 38 Prozent lag. Das bedeutet, dass es trotz der Aggressivität in der Zinspolitik keinen nennenswerten Erfolg gibt.“

Mutlu argumentierte, dass hinter den getroffenen Entscheidungen kein solides Wirtschaftsprogramm stehe, und sagte: „Jeder Zinsschritt ist ein neuer Beweis dafür, dass es kein funktionierendes Programm gibt. Es erweckt den Eindruck von orientierungslosen Maßnahmen, die nur den Tag retten sollen.“


Experten zufolge zeigt das Ausbleiben eines Rückgangs der Inflation trotz der Zinssenkung, dass die Wirtschaftsführung mit einem Vertrauensproblem zu kämpfen hat. Marktteilnehmer verfolgen die nächsten Schritte der Zentralbank nun aufmerksam.