Hatte 5700 Dollar prognostiziert: US-Großbank senkt Goldpreis-Prognose

Morgan Stanley hat sein Goldpreis-Ziel für 2026 nach unten korrigiert. Trotz des Verkaufsdrucks der letzten Wochen wies die Bank jedoch darauf hin, dass weiterhin Aufwärtspotenzial bestehe.

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Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Erwartungen für den Goldpreis im Jahr 2026 nach unten korrigiert. Die Bank senkte ihr Ziel für den Goldpreis pro Unze für die zweite Jahreshälfte von 5.700 Dollar auf 5.200 Dollar.

STARKE VERKÄUFE WAREN AUSSCHLAGGEBEND

Die starke Verkaufswelle der letzten sechs Wochen wurde als Hauptgrund für die Revision genannt. In diesem Zeitraum verlor der Goldpreis etwa 8 Prozent an Wert und fiel auf ein Niveau von 4.800 Dollar.

Wie DÜNYA berichtet, betonte die Bank trotz der Senkung des Kursziels, dass das aktuelle Niveau weiterhin Aufwärtspotenzial biete.

UNTERSTÜTZENDE FAKTOREN BLEIBEN BESTEHEN

Nach Einschätzung der Bank gehören die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken, Sorgen über den Wertverlust globaler Währungen sowie zunehmende geopolitische Risiken weiterhin zu den wesentlichen Faktoren, die den Goldpreis stützen.

DREI FAKTOREN HERAUSGESTELLT

Drei wesentliche Faktoren waren für den Rückgang beim Goldpreis ausschlaggebend:

  • Verlangsamung der Goldkäufe durch Zentralbanken
  • Starke Kapitalabflüsse aus ETFs
  • Zunehmender Verkaufsdruck durch das Durchbrechen technischer Marken

BÖRSEN GESTIEGEN, RISIKOBEREITSCHAFT HAT ZUGENOMMEN

Trotz der schwachen Entwicklung bei Gold setzten die globalen Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend fort. Der S&P 500 in den USA übertraf die Niveaus von vor dem Krieg und erreichte neue Höchststände. Dieses Bild deutet darauf hin, dass sich Investoren kurzfristig eher risikoreicheren Anlagen als sicheren Häfen zuwenden.

KRITISCHER DATENFLUSS ERWARTET

Analysten erklären, dass die makroökonomischen Daten aus den USA für die Richtung des Goldpreises entscheidend sein werden. Insbesondere Inflations- und Beschäftigungsdaten sowie die Zinspolitik der Federal Reserve werden genau beobachtet.

Die Bank betonte, dass für eine Rückkehr des Goldes in einen starken Aufwärtstrend der Prozess der Zinssenkungen beginnen und die Volatilität an den Anleihemärkten abnehmen müsse.