Achtung, Beamte: Brisante Gehalts-Behauptung der Financial Times

Die Zeitung Financial Times behauptet, dass die Beamtengehälter in der Türkei eingefroren werden könnten, um das Haushaltsdefizit zu verringern.

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Nach der straffen Geldpolitik, die nach den Kommunalwahlen vom 31. März eingeleitet wurde, und den von Finanzminister Mehmet Şimşek angekündigten Sparmaßnahmen im öffentlichen Sektor, kommt nun eine weitere Behauptung von der Financial Times.

Die Financial Times legt nahe, dass die Beamtengehälter eingefroren werden könnten.

'BEAMTENGEHÄLTER KÖNNTEN EINGEFROREN WERDEN'

Der Sözcü-Kolumnist Nedim Türkmen bewertet die Analyse und weist darauf hin, dass Länder wie Italien, Spanien, Großbritannien, Griechenland und Irland in der Vergangenheit bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen haben.

Die Financial Times lenkt die Aufmerksamkeit auf die Sparmaßnahmen im türkischen öffentlichen Sektor. Das wachsende Haushaltsdefizit und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten machen Einsparungen bei den öffentlichen Ausgaben unumgänglich. Der Zeitung zufolge könnte zu diesen Maßnahmen auch das Einfrieren der Beamtengehälter gehören.

Diese Entwicklungen könnten dazu führen, dass wichtige Änderungen bei den Beamtengehältern auf die Tagesordnung kommen und die Wirtschaftspolitik neu bewertet werden muss. Die im Juli letzten Jahres gewährte pauschale Gehaltserhöhung für Beamte lag in diesem Jahr 5,42 Punkte unter der Inflationsrate, was die Beamten wirtschaftlich unter Druck gesetzt hat. Den Inflationsprognosen der Zentralbank der Republik Türkei zufolge wird erwartet, dass die Gehaltserhöhung für Beamte im kommenden Januar mindestens 4 Punkte unter der Inflationsrate liegen wird. Dies deutet darauf hin, dass die Kaufkraft der Beamten erheblich sinken könnte.

Vonseiten der Regierung gibt es bislang noch keine Stellungnahme zu diesen Behauptungen.