Achtung beim Immobilienkauf und -verkauf: Neue Ära im Grundbuchamt beginnt
Mit dem neuen System wird der Kaufpreis erst nach Abschluss der Eigentumsübertragung an den Verkäufer ausgezahlt; Ziel ist es, das Betrugsrisiko bei Transaktionen zu minimieren.
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Das „Sichere Zahlungssystem“, das den Geldtransfer bei Immobilientransaktionen absichern soll, wird voraussichtlich ab dem 1. Oktober verpflichtend eingeführt. Mit der Anwendung, die im Rahmen einer Änderung der Verordnung über den Immobilienhandel durch das Handelsministerium in Kraft tritt, soll sichergestellt werden, dass der Kaufpreis und die Eigentumsübertragung im Grundbuch zeitgleich erfolgen.
Im neuen System wird der vom Käufer eingezahlte Betrag erst dann auf das Konto des Verkäufers überwiesen, wenn die Eigentumsübertragung im Grundbuch abgeschlossen ist. Auf diese Weise sollen Risiken wie das Mitführen von Bargeld, Fälschungen, Diebstahl und Betrug während der Grundbuchvorgänge reduziert werden.
Der Prozess wird über Banken und Grundbuchämter abgewickelt. Immobilienberater werden Käufer und Verkäufer bei der Nutzung des Systems unterstützen.
WARNUNG VOR MAKLERN OHNE ZULASSUNG
Der Vorsitzende der Handelskammer für Immobilienmakler in Ankara (ATEM), Burak Arpacı, erklärte, dass die Regelung alle Beteiligten der Branche betreffe und die Anwendung wichtig sei, um Benachteiligungen der Bürger zu verhindern. Er äußerte sich wie folgt:
"In diesem System gibt es keine Situation, in der Immobilienmakler außen vor gelassen werden; es ist kein System, das dazu führt. Es ist ein System, das geschaffen wurde, damit Bürger kein Bargeld in Grundbuchämtern mit sich führen müssen, nicht benachteiligt werden und die durchgeführten Transaktionen ordnungsgemäß und offiziell abgewickelt werden."
Arpacı gab an, dass der Großteil der Makler, die Mitglieder der Kammer sind, über das Sichere Zahlungssystem informiert sei und dass den Mitgliedern zusätzlich Schulungen zur Anwendung angeboten würden.
Arpacı empfahl Käufern und Verkäufern, mit Immobilienberatern zusammenzuarbeiten, die über eine Zulassung für den Immobilienhandel verfügen, und wies darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Beschwerden von Personen stamme, die ohne Registrierung arbeiten. Zudem betonte Arpacı, dass es für den Erfolg des Systems wichtig sei, die Differenz zwischen dem tatsächlichen Wert und dem steuerlichen Einheitswert zu verringern.