Aktienkurse waren während des Erdbebens in die Höhe geschossen: Millionenstrafe für Zementfirmen

Handelsminister Ömer Bolat gab Informationen zu den Maßnahmen nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş am 6. Februar 2023 bekannt. Bolat erklärte, dass nach einer Prüfung wegen "überhöhter Preise" bei Unternehmen der Transportbeton- und Zementbranche in der Erdbebenregion gegen 18 Firmen Strafen verhängt wurden.

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Handelsminister Ömer Bolat gab Informationen zu den Hilfsmaßnahmen und Sanktionen nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş bekannt. 

Bolat erinnerte daran, dass die Gewerbetreibenden in der Region nach der Katastrophe unterstützt wurden, und erklärte, dass für die von den Erdbeben betroffenen Handwerker und Gewerbetreibenden während des Ausnahmezustands sichergestellt wurde, dass für Dokumente, die von Berufsverbänden ausgestellt werden, keine Gebühren erhoben werden.

Minister Bolat gab bekannt, dass die Gesamtsumme der Geldhilfen, die vom Zentralverband der Handwerker- und Gewerbetreibenden-Kredit- und Bürgschaftsgenossenschaften der Türkei (TESKOMB) in die Erdbebenregion geleistet wurden, 200 Millionen Lira erreicht hat.

In Bezug auf die Auswirkungen des Erdbebens auf den Außenhandel erklärte Bolat, dass die Exporte der Provinzen im Katastrophengebiet im Zeitraum Februar bis Dezember 2023 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 12,1 Prozent zurückgegangen seien.

Bolat betonte, dass die Exporte, die im Jahr 2023 mit einem Anstieg von 0,6 Prozent bei 255,8 Milliarden Dollar lagen, ohne das Erdbeben voraussichtlich um 3,1 Prozent auf 262,2 Milliarden Dollar gestiegen wären.

PRÜFUNGEN BEI FIRMEN IN DER ERDBEBENREGION

Darüber hinaus informierte Bolat über die "Wucherpreis"-Prüfungen bei 131 Unternehmen, die in der Region, in der sich die Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş ereigneten, im Transportbeton- und Zementsektor tätig sind. Bolat führte dazu aus:

"Als Ergebnis der von Handelsinspektoren durchgeführten Prüfungen wurden 27 Firmen wegen des Vorwurfs überhöhter Preise beim Verkauf von Transportbeton und Zement an den Ausschuss für die Bewertung unlauterer Preise verwiesen. Der Ausschuss beschloss, gegen 18 Transportbeton- und Zementfirmen Strafen in Höhe von insgesamt 37 Millionen 766 Tausend 946 Lira zu verhängen. Die Untersuchungs- und Prüfungsverfahren zu diesem Thema dauern an", erklärte er.