Amazon-Effekt trifft Logistikriesen: 30.000 Stellenstreichungen geplant

Der US-Logistikriese UPS hat angekündigt, im Rahmen von Plänen zur Kostensenkung und aufgrund eines Rückgangs des durch Amazon generierten Liefervolumens weltweit rund 30.000 Stellen abzubauen.

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Brian Dykes, Finanzvorstand (CFO) von United Parcel Service (UPS), machte nach der Veröffentlichung der Finanzergebnisse des Unternehmens für das letzte Quartal im Rahmen einer Investorenkonferenz wichtige Angaben zur Strategie für 2026.

AMAZON-EFFEKT

Dykes erklärte, dass aufgrund des Rückgangs des Volumens bei Amazon-Lieferungen geplant sei, die operativen Arbeitsstunden um etwa 25 Millionen Stunden zu reduzieren. In diesem Zusammenhang teilte er mit, dass insgesamt 30.000 Stellen gestrichen werden sollen.

Es wurde betont, dass der Personalabbau nicht durch betriebsbedingte Kündigungen, sondern durch natürliche Fluktuation sowie ein neues freiwilliges Abfindungspaket für Vollzeitfahrer umgesetzt werden soll.

STANDORTSCHLIESSUNGEN IM GESPRÄCH

In den Bilanznotizen des Unternehmens wurde darauf hingewiesen, dass 24 Standorte identifiziert wurden, deren Schließung für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist, und dass weitere Schließungen für die zweite Jahreshälfte geprüft werden.

GRÖSSERER ABBAU ALS IM VORJAHR

UPS hatte bereits im Bilanzbericht für das dritte Quartal 2025 bekannt gegeben, dass insgesamt 48.000 Mitarbeiter entlassen wurden, wobei der Schwerpunkt auf dem operativen Personal lag. Die für dieses Jahr geplanten Kürzungen deuten darauf hin, dass der Prozess der Umstrukturierung der Kostenstruktur des Unternehmens weiter anhält.