Ankündigung von Minister Şimşek betrifft Besitzer von Nutzfahrzeugen: Finanzministerium wird genau hinsehen

Finanzminister Şimşek erklärte: "Mit der Einführung des Nationalen Fahrzeugerkennungssystems wird ein wichtiger Schritt unternommen, um Steuerverluste an Tankstellen zu verhindern, indem die manuelle Eingabe von Kennzeichen und die Ausstellung unrechtmäßiger Kraftstoffbelege unterbunden werden."

Finanzminister Mehmet Şimşek erklärte, dass mit dem Nationalen Fahrzeugerkennungssystem, das ab dem kommenden Jahreswechsel für Nutzfahrzeuge von Steuerpflichtigen in Kraft tritt, der Kraftstoffverbrauch von 8 Millionen Fahrzeugen im Wert von 713 Milliarden Lira digital überwacht wird. Er betonte: "Mit der Inbetriebnahme des Systems wird ein wichtiger Schritt unternommen, um Steuerverluste an Tankstellen zu verhindern, indem die manuelle Eingabe von Kennzeichen und die damit verbundene Ausstellung unrechtmäßiger Kraftstoffbelege unterbunden werden."

In seiner Bewertung des Themas teilte Şimşek mit, dass das Ziel ihrer Arbeit darin bestehe, die Steuergerechtigkeit und Effizienz zu steigern, und fügte hinzu: "Wir werden von denjenigen, die viel verdienen, auch mehr Steuern erheben. Durch die Verringerung der Schattenwirtschaft werden wir die Haushaltsfinanzierung verbessern."

Şimşek erinnerte daran, dass sie zahlreiche Regelungen und Maßnahmen umgesetzt haben, um den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt zu gewährleisten und die Schattenwirtschaft wirksam zu bekämpfen. Er wies darauf hin, dass man beschlossen habe, ein Überwachungssystem einzurichten, das die automatische Erfassung von Kennzeicheninformationen an den mit den Zapfsäulen verbundenen Registrierkassen ermöglicht, um die Steuersicherheit bei Verkaufsvorgängen an Tankstellen zu gewährleisten und die Effizienz der Kontrollen zu erhöhen.

Şimşek teilte mit, dass das Nationale Fahrzeugerkennungssystem von der Generaldirektion der Münzprägeanstalt (Darphane ve Damga Matbaası Genel Müdürlüğü) in Betrieb genommen wird und erklärte: "Mit dem von der Münzprägeanstalt entwickelten System werden die Kennzeicheninformationen bei Kraftstoffverkäufen an Tankstellen automatisch und sicher an die neue Generation der Zapfsäulen-Registrierkassen übermittelt. Ab dem 1. Januar 2025, dem Datum des Inkrafttretens, können Kennzeichen nicht mehr manuell in die Registrierkassen eingegeben werden. Dokumente, die für Fahrzeuge, für die eine Verpflichtung besteht, nicht im Rahmen des Systems ausgestellt werden, gelten im Sinne der Steuergesetze als nicht ausgestellt."

"INDIVIDUELLE FAHRZEUGE KÖNNEN SICH ZUNÄCHST FREIWILLIG AM SYSTEM BETEILIGEN"

Şimşek merkte an, dass es in der Türkei 2,5 Millionen Steuerpflichtige mit 8 Millionen Fahrzeugen gibt und 2,5 Millionen dieser Fahrzeuge bereits Fahrzeugerkennungssysteme privater Unternehmen nutzen. Er fuhr fort:

"Über private Fahrzeugerkennungssysteme werden jährlich Kraftstoffe im Wert von etwa 223 Milliarden Lira bezogen. Mit der Nutzung des Nationalen Fahrzeugerkennungssystems für alle Nutzfahrzeuge wird erwartet, dass die 5,5 Millionen Nutzfahrzeuge, die derzeit kein Fahrzeugerkennungssystem nutzen und deren Kennzeichen an Tankstellen manuell eingegeben werden, jährlich Kraftstoff im Wert von etwa 490 Milliarden Lira beziehen. Mit der Einbeziehung aller 8 Millionen Fahrzeuge von Steuerpflichtigen in das System wird ein Kraftstoffverbrauch von 713 Milliarden Lira digital überwacht und nachverfolgt. Es wurde festgestellt, dass im Kraftstoffsektor allein im Jahr 2022 aufgrund unrechtmäßiger Belege und Rechnungen ein jährlicher Steuerverlust von mindestens 15 Milliarden Lira entstanden ist. Mit der Einführung des Nationalen Fahrzeugerkennungssystems wird ein wichtiger Schritt unternommen, um Steuerverluste an Tankstellen zu verhindern, indem die manuelle Eingabe von Kennzeichen und die damit verbundene Ausstellung unrechtmäßiger Kraftstoffbelege unterbunden werden."

Şimşek teilte mit, dass es im Land insgesamt 29 Millionen Fahrzeuge gibt, einschließlich privater Fahrzeuge, und wies darauf hin, dass sich private Fahrzeuge zunächst freiwillig am System beteiligen können.

"ALLE INFORMATIONEN ZUR KRAFTSTOFFBETANKUNG WERDEN GESPEICHERT"

Şimşek erklärte, dass das System als integrierte Infrastruktur mit Geräten und Software konzipiert sei, die an Tankstellen und in Fahrzeugen installiert werden. Er erläuterte, dass an den Tankeinfüllstutzen der Fahrzeuge eine sogenannte "Fahrzeugerkennungseinheit" und an den Zapfpistolen der Kraftstoffpumpen ein sogenanntes "Fahrzeugerkennungslesegerät" installiert werde. Die über diese beiden Geräte erfassten Fahrzeugidentifikationsdaten würden sicher an die Kasse übermittelt.

Şimşek wies darauf hin, dass man ein Portal und ein Callcenter in Betrieb nehmen werde, über das die Beteiligten im Rahmen des Systems Informationen, Daten sowie Arbeitsvorgänge eingeben können. Zudem werde es Rechenzentren geben, in denen alle im Rahmen der Anwendung erzeugten Daten elektronisch übertragen, gespeichert, analysiert und überwacht werden können. Şimşek betonte, dass Geräte und Fahrzeugdaten miteinander verknüpft seien, um den Prozess der Kraftstoffbetankung an Tankstellen automatisch abzuwickeln, und wies darauf hin, dass gleichzeitig auch Informationen zu Zapfsäule, Kasse, Tankstelle und Kraftstoffvertriebsunternehmen verknüpft würden.

Er erklärte, dass die Geräte und Module im gesamten Prozess der Kraftstoffbetankung sicher miteinander kommunizieren, und sagte: "Alle Informationen werden sicher gespeichert, um die durchgeführten Betankungsvorgänge zu verifizieren."

"ERFORDERLICHE GERÄTE WERDEN BIS JAHRESENDE INSTALLIERT"

Minister Şimşek warnte die betroffenen Gruppen und fügte hinzu:

"Steuerpflichtige, die Tankstellen betreiben, sind verpflichtet, bis zum Jahresende an mindestens einer Zapfsäule das entsprechende Gerät installieren zu lassen. Mit dem Nationalen Fahrzeugerkennungssystem besteht die Verpflichtung, bis zum 31. Dezember eine Fahrzeugerkennungseinheit in den etwa 8 Millionen Fahrzeugen zu installieren, die geleast wurden oder zum Betriebsvermögen gehören und geschäftlich genutzt werden. Es ist wichtig, dass Tankstellenbetreiber bei der Einrichtung und dem Betrieb dieses Systems jede notwendige Unterstützung leisten. Die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der im Rahmen des Systems hergestellten Verbindungen und die ständige Online-Verbindung des Systems liegt beim Steuerpflichtigen, der die Tankstelle betreibt."