Anteil der türkischen Zentralbank am inländischen Schuldenbestand im Oktober weiter gesunken
Der Anteil der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) am inländischen Schuldenbestand ist auch im Oktober weiter zurückgegangen.
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Während die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) ihre Schritte zur Vereinfachung des makroprudenziellen Rahmens fortsetzt, setzt sie auch den Trend zur Bilanzbereinigung fort.
Daten des Ministeriums für Schatz und Finanzen zufolge sank der Anteil der TCMB am inländischen Schuldenbestand zum Stand Oktober auf 4,3 Prozent. Damit erreichte der Anteil der TCMB an diesen Vermögenswerten den niedrigsten Stand seit einem Jahr.
Im Ende letzten Jahres veröffentlichten Dokument zur Geldpolitik und Liralisierungsstrategie 2023 war vorgesehen, dass die Anleihekäufe der TCMB im Jahr 2023 auf bis zu 7 Prozent der Bilanzsumme ausgeweitet werden könnten.
Dennoch war nach der Erdbebenkatastrophe, die die Türkei im Februar dieses Jahres erschütterte, zu beobachten, dass im Zuge der BES-Regelung (Individuelle Rentenversicherung) weiterhin Käufe von staatlichen Inlandsanleihen (DİBS) von Banken durch Quotierung sowie direkte Käufe von Market-Maker-Banken stattfanden.
Unter dem Einfluss dieser Entwicklungen war der Anteil der TCMB am inländischen Schuldenbestand im Mai auf 7,4 Prozent gestiegen. Dies markierte den höchsten Stand seit der Pandemie. Im Juni 2020 war der Anteil der TCMB am inländischen Schuldenbestand auf 7,6 Prozent geklettert.
Nach dem Führungswechsel bei der TCMB setzte ein rückläufiger Trend bei diesem Anteil ein. Der Anteil der TCMB am inländischen Schuldenbestand fiel im Juli unter 6 Prozent und im September unter 5 Prozent. Im Jahr 2022, als die Auswirkungen der Pandemie abklangen, war dieser Anteil auf 4 Prozent gesunken.