Antwort der Fleisch- und Milchbehörde auf Vorwürfe der 'Rente beim Fleischimport': 'Erfolgt im Ausschreibungsverfahren'

Die Fleisch- und Milchbehörde (ESK) hat eine Erklärung zu den Preisen für rotes Fleisch abgegeben. In der Erklärung heißt es: 'Unsere Behörde führt Importe in einem ausgewogenen Verhältnis zum Marktbedarf durch, um manipulative Preiserhöhungen auf den Märkten für rotes Fleisch zu verhindern.'

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In einer auf der Website der Fleisch- und Milchbehörde (ESK) veröffentlichten Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Importe in einem ausgewogenen Verhältnis zum Marktbedarf getätigt werden, um manipulative Preiserhöhungen auf den Märkten für rotes Fleisch zu verhindern.

In der Erklärung heißt es: "Aufgrund der unbegründeten und unwahren Behauptungen, die vom Istanbuler Abgeordneten Özgür Karabat bezüglich der von unserer Behörde transparent durchgeführten Marktregulierungsaktivitäten aufgestellt wurden, ist es notwendig geworden, diese Erklärung abzugeben. Unsere Behörde führt Importe in einem ausgewogenen Verhältnis zum Marktbedarf durch, um manipulative Preiserhöhungen auf den Märkten für rotes Fleisch zu verhindern. Als ESK wird mit der Preispolitik, die auf der Grundlage der landwirtschaftlichen Kosten festgelegt wird, darauf geachtet, sowohl den Erzeuger als auch den Verbraucher zu schützen. Alle Auslandskäufe unserer Behörde erfolgen ohne Zwischenhändler, durch Einholung von Angeboten bei institutionellen Schlachthöfen in der EU, in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften sowie im Rahmen von Wettbewerb und Chancengleichheit im Ausschreibungsverfahren".

WAS WAR PASSIERT?

Der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Özgür Karabat, hatte in einer Erklärung im Parlament das Rentensystem erläutert, das über aus dem Ausland importierte lebende Tiere aufgebaut wurde.

Karabat, der einen Beitrag über seinen Social-Media-Account teilte, erklärte den Prozess, bei dem Tiere aus Ländern wie Ungarn, Polen, Frankreich und Italien an eine der AKP nahestehende Fleischbällchen-Kette geliefert wurden, und teilte mit, dass der Schaden über die Fleisch- und Milchbehörde den Bürgern in Rechnung gestellt werde. Karabat fügte hinzu, dass das System auch für Tiere angewendet werden soll, die aus Südamerika kommen werden.