Anzahl der Firmeninsolvenzen in Japan im Jahr 2023 um 35,2 Prozent gestiegen
In Japan wurde für das Jahr 2023 ein Anstieg der Firmeninsolvenzen um 35,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.
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Das Kreditauskunftsinstitut Tokyo Shoko Research untersuchte die Situation von Unternehmen mit Schulden von mindestens 10 Millionen Yen (68.000 US-Dollar).
Die Untersuchung ergab, dass die Zahl der Firmeninsolvenzen in ganz Japan im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 35,2 Prozent gestiegen ist.
Demnach wurde in Japan zum ersten Mal seit vier Jahren verzeichnet, dass mehr als 8.000 Unternehmen Liquidationsverfahren eingeleitet haben.
Als Hauptursachen für die Insolvenzen wurden in der Studie die stark gestiegenen Rohstoffkosten sowie die wachsenden Energiekosten genannt.
Während in allen 10 untersuchten Sektoren ein Anstieg zu verzeichnen war, belegte der Dienstleistungssektor mit 2.940 Fällen den ersten Platz bei den Insolvenzen.
Der Bausektor folgte mit 1.693 Insolvenzfällen auf dem zweiten Platz.
Die gesamte finanzielle Belastung durch die im Laufe des Jahres insolvent gegangenen Unternehmen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 2,4 Billionen Yen (16,4 Milliarden US-Dollar).
Das Unternehmen Panasonic Liquid Crystal Display Co., das im September 2023 einen Liquidationsantrag mit Schulden in Höhe von 583,6 Milliarden Yen (3,9 Milliarden US-Dollar) stellte, verursachte die höchste finanzielle Belastung.