Arabische Liga: Wir stufen die Hisbollah nicht mehr als 'Terrororganisation' ein
Der stellvertretende Generalsekretär der Arabischen Liga, Hossam Zaki, erklärte, dass die Arabische Liga die Hisbollah im Libanon "nicht mehr als Terrororganisation einstuft".
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Der stellvertretende Generalsekretär der Arabischen Liga, Hossam Zaki, äußerte sich nach seinem Besuch in Beirut gegenüber dem ägyptischen Fernsehsender Al-Qahera News.
Zaki verwies auf frühere Beschlüsse der Arabischen Liga, in denen die "Hisbollah als terroristisch eingestuft" wurde, und erinnerte daran, dass aufgrund dieser Entscheidungen die Kommunikation mit der Hisbollah unterbrochen worden war.
"MITGLIEDSTAATEN HABEN SICH GEEINIGT"
Zaki erklärte, dass sich die Mitgliedstaaten der Arabischen Liga darauf geeinigt hätten, die Hisbollah nicht mehr als Terrororganisation zu bezeichnen, und betonte, dass die neue Entscheidung den Weg für eine Kommunikation zwischen der Arabischen Liga und der Hisbollah ebne.
Zaki hielt fest, dass "die Arabische Liga die Hisbollah nicht mehr als Terrororganisation einstuft".
Nach einer Entscheidung des Golf-Kooperationsrates (GCC) vom 2. März hatte die Arabische Liga am 11. März 2016 die Hisbollah ebenfalls als "Terrororganisation" eingestuft und erklärt, sie "verbreite Extremismus und Konfessionalismus".
Berichten der libanesischen Presse von gestern zufolge traf sich der stellvertretende Generalsekretär der Arabischen Liga, Zaki, während seines Besuchs in Beirut mit dem Abgeordneten Mohammed Raad, dem Vorsitzenden des Hisbollah-nahen Blocks "Treue zum Widerstand". Das Treffen ging als erster Kontakt zwischen der Arabischen Liga und der Hisbollah seit über 10 Jahren in die Geschichte ein.