Arbeitslosigkeit stieg im Juli auf 8,1 Prozent: Zahl der Arbeitslosen auf 2,86 Millionen gestiegen
Laut den Juli-Daten des türkischen Statistikamtes TÜİK stieg die Arbeitslosenquote auf Monatsbasis um 0,5 Prozentpunkte; die Beschäftigung ging um 388.000 Personen zurück, die Jugendarbeitslosigkeit lag bei 14,5 Prozent.
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Das Türkische Statistikamt (TÜİK) hat die Arbeitsmarktstatistiken für Juli 2026 veröffentlicht. Den saisonbereinigten Daten zufolge stieg die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent.
Im Juli wurde die Zahl der Arbeitslosen mit einem Anstieg um 150.000 Personen auf 2,86 Millionen berechnet. Die Arbeitslosenquote lag bei Männern bei 6,8 Prozent und bei Frauen bei 10,6 Prozent.
Auf der Beschäftigungsseite wurde ein Rückgang verzeichnet. Die Zahl der Erwerbstätigen sank auf Monatsbasis um 388.000 Personen auf 32,362 Millionen. Die Beschäftigungsquote verringerte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 48,3 Prozent.
Den Daten zufolge lag die Beschäftigungsquote bei Männern bei 65,5 Prozent und bei Frauen bei 31,4 Prozent. Das Erwerbspersonenpotenzial ging im gleichen Zeitraum um 238.000 Personen auf 35,222 Millionen zurück. Die Erwerbsquote sank um 0,4 Prozentpunkte auf 52,5 Prozent.
ANSTIEG DER JUGENDARBEITSLOSIGKEIT
Die Arbeitslosenquote in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen stieg im Juli um 1,5 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent. Während die Arbeitslosenquote bei jungen Männern 11,3 Prozent betrug, wurde sie bei jungen Frauen mit 20,3 Prozent angegeben.
Auch bei den Arbeitszeiten war ein Rückgang zu verzeichnen. Die saison- und kalenderbereinigte durchschnittliche wöchentliche tatsächliche Arbeitszeit der Erwerbstätigen, die im Referenzzeitraum am Arbeitsplatz waren, sank im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Stunden auf 42 Stunden.
Die Quote der unterausgelasteten Erwerbskapazität, die ein breiteres Bild des Arbeitsmarktes widerspiegelt, stieg im Juli um 1,8 Prozentpunkte auf 30,6 Prozent. Die kombinierte Quote aus zeitbezogener Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit wurde auf 20,8 Prozent geschätzt; die kombinierte Quote aus Arbeitslosen und potenziellem Erwerbspersonenpotenzial wurde auf 19,5 Prozent berechnet.