Asiatische Börsen erholen sich nach dem gestrigen Einbruch

Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu Zöllen sowie die Maßnahmen Chinas zur Stützung der Märkte haben für eine positive Stimmung an den asiatischen Börsen gesorgt.

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Ein Telefonat zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem japanischen Premierminister Shigeru Ishiba lieferte positive Signale für die Zollverhandlungen. Trump betonte, dass Japan seine Märkte stärker für US-Produkte öffnen müsse. Diese Entwicklungen führten zu einem von Käufen geprägten Handelsverlauf an den asiatischen Börsen.

Die chinesische Regierung kündigte an, dass sie ihre Rechte schützen und Gegenmaßnahmen ergreifen werde, um auf die Zollandrohungen der USA zu reagieren. Während das chinesische Handelsministerium der Drohung Trumps mit einem zusätzlichen Zoll von 50 Prozent entschlossen entgegentrat, ermutigte die chinesische Zentralbank den staatlichen Fonds dazu, die Märkte zu stützen.

In Japan verzeichnete die Leistungsbilanz im Februar einen Überschuss von 4 Billionen 61 Milliarden Yen, während der Handelsbilanzüberschuss bei 713 Milliarden Yen lag. Auch diese Wirtschaftsdaten trugen zum Anstieg der Börsen bei.

Unter dem Einfluss dieser Entwicklungen stieg der Nikkei-225-Index in Japan um 6 Prozent auf 33.012 Punkte, während der Shanghai Composite Index in China um 0,6 Prozent auf 3.114 Punkte zulegte. Der Kospi-Index in Südkorea schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 2.334 Punkten, und der Hang-Seng-Index in Hongkong notierte mit einem Gewinn von 1,2 Prozent bei 20.048 Punkten. In Indien kletterte der Sensex-Index um 1,3 Prozent auf 74.075 Punkte.