Asiatische Börsen mit Ausnahme Indiens negativ: Rezessionssorgen in China

Die asiatischen Börsen entwickeln sich mit Ausnahme Indiens negativ.

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Die asiatischen Börsen sind mit einer verkaufsorientierten Tendenz in den Tag gestartet, mit Ausnahme von Indien.

Während die globalen Märkte aufgrund der in den USA veröffentlichten Daten, die die Sorgen vor einer wirtschaftlichen Stagnation schüren, einen negativen Verlauf nehmen, richten sich die Blicke in der neuen Woche auf die in den USA anstehenden Inflationsdaten.

Während der Verkaufsdruck in Asien am ersten Handelstag der Woche deutlich zu spüren war, bleiben die in der Region veröffentlichten Daten weiterhin im Fokus der Anleger.

Demnach stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) in China für den Monat August um 0,6 Prozent und damit weniger als erwartet, während der Erzeugerpreisindex (EPI) mit einem Rückgang von 1,8 Prozent unter den Prognosen blieb.

Analysten wiesen darauf hin, dass der Anstieg der Verbraucherpreise im Land seit 17 Monaten nahe Null liegt, während die Erzeugerpreise seit 23 Monaten rückläufig sind.

Diese Situation führt dazu, dass die Rezessionssorgen in China erneut zunehmen, während die Befürchtung, dass die chinesische Regierung zu spät notwendige Schritte zur Stützung der Wirtschaft unternehmen könnte, den Verkaufsdruck weiter verschärft.

In Japan blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal mit einem Anstieg von 0,7 Prozent auf Quartalsbasis und 2,9 Prozent auf Jahresbasis hinter den Erwartungen zurück, während die Leistungsbilanz für Juli mit 3 Billionen 193 Milliarden Yen über den Prognosen lag.

Das Dollar/Yen-Paar, das in den letzten vier Handelstagen einen Abwärtstrend verzeichnete, zeigt am ersten Handelstag der Woche eine Aufwärtstendenz und notiert derzeit bei 143,1, etwa 0,4 Prozent über dem Schlusskurs des Vortages.

Analysten, die darauf hinweisen, dass dieser Verlauf die Verluste an den Aktienmärkten zumindest begrenzt ausgleicht, erklärten, dass die Markterwartungen hinsichtlich der Straffungsmaßnahmen der Bank of Japan (BoJ) weiterhin stark bleiben.

Vor diesem Hintergrund schloss der Nikkei-225-Index in Japan mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 36.159 Punkten.

In Südkorea liegt der Kospi-Index mit einem Rückgang von 0,4 Prozent bei 2.534 Punkten, der Shanghai Composite Index in China verzeichnet ein Minus von 1,2 Prozent auf 2.733 Punkte und der Hang-Seng-Index in Hongkong notiert mit einem Rückgang von 2 Prozent bei 17.088 Punkten.

Der Sensex-Index in Indien hingegen notiert mit einem Anstieg von 0,1 Prozent bei 81.301 Punkten.