ATM-Netzwerk der staatlichen Banken wächst
Im Rahmen des Projekts „Türkiye'nin ATM Merkezi“ (TAM) wurden die Geldautomaten der staatlichen Banken unter einem Dach zusammengeführt und erreichen nun eine Gesamtzahl von 12.000 Geräten. Das Projekt zielt darauf ab, Transaktionen ohne Gebühren und Provisionen zu ermöglichen.
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Das im vergangenen Jahr gestartete Projekt, das die Geldautomaten von Banken wie Ziraat Bankası, VakıfBank, Halkbank, Ziraat Katılım, Vakıf Katılım und Emlak Katılım umfasst, vereint Modelle verschiedener Hersteller in einem einzigen System. Auf diese Weise werden die Software vereinheitlicht und die Betriebsabläufe zentralisiert, um den Kunden einen schnelleren und vorteilhafteren Service zu bieten.
EIN SYSTEM, DAS DURCH TÜRKISCHE INGENIEURE ENTWICKELT WURDE
Efe Berber, Leiter der Abteilung für ATM-Analyse und -Tests bei Bileşim Finansal Teknolojiler ve Ödeme Sistemleri AŞ, dem Träger des Projekts, erklärte auf der TEKNOFEST, dass die 12.000 Geldautomaten der staatlichen Banken in allen 81 Provinzen aktiv seien. Berber sagte: „Monatlich werden über 50 Millionen Transaktionen durchgeführt und das gesamte Transaktionsvolumen übersteigt 150 Milliarden Lira.“ Er betonte zudem, dass die Geldautomaten in der Türkei nahezu wie eine „mobile Filiale“ fungierten, während sie in Europa lediglich für Ein- und Auszahlungen genutzt würden.
Berber erklärte, dass die TAM-Plattform vollständig von türkischen Ingenieuren entwickelt wurde und die Integration von weiteren 4.500 Geldautomaten in das System geplant sei. Er wies darauf hin, dass in Zukunft auch andere Banken an dem Projekt teilnehmen könnten, und fügte hinzu, dass das Spektrum der Transaktionen kontinuierlich erweitert werde und die Geldautomaten eine Vielzahl von Dienstleistungen anböten, von Rechnungszahlungen bis hin zu institutionellen Transaktionen.