Auch beim dritten Treffen kein Ergebnis: TÜRK-İŞ wird Mindestlohnforderung bekannt geben!

Nachdem beim dritten Treffen der Mindestlohn-Kommission keine konkrete Zahl genannt wurde, hat TÜRK-İŞ angekündigt, heute (19. Dezember) um 16.00 Uhr seinen Vorschlag für den Mindestlohn vorzustellen.

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Die Mindestlohn-Kommission ist heute (19. Dezember) zusammengetreten, um die Mindestlohnerhöhung für das Jahr 2025 festzulegen, die direkt 7 Millionen Arbeitnehmer und indirekt die gesamte Gesellschaft betrifft.

KEINE ZAHLEN GENANNT

Auch beim heutigen dritten Treffen der Kommission, die bereits am 10. und 16. Dezember getagt hatte, wurde keine konkrete Zahl genannt.

Dass bei der dritten Sitzung unter dem Vorsitz des Ministers für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, keine Zahl auf den Tisch kam, löste in der Öffentlichkeit Kritik aus.

TÜRK-İŞ WIRD MINDESTLOHNVORSCHLAG BEKANNT GEBEN

TÜRK-İŞ hat angekündigt, heute (19. Dezember) um 16.00 Uhr seine Forderung zum Mindestlohn bekannt zu geben.

In einer Erklärung von TÜRK-İŞ hieß es: "Wir berücksichtigen die Erwartungen der Öffentlichkeit hinsichtlich der Bekanntgabe von Zahlen. Wir werden die Zahl um 16.00 Uhr bei der Sitzung des TÜRK-İŞ-Präsidiums verkünden."

"VON DER REGIERUNG KOMMT NICHTS"

Der TÜRK-İŞ-Vorsitzende Ergün Atalay sagte gegenüber Sözcü TV: "Die Regierung und der Arbeitgeberverband haben nichts anzubieten. Wir haben daher beschlossen, das Präsidium einzuberufen. Die Kollegen werten derzeit alles aus. Die Zahlen werden uns vorliegen. Wir werden sie um 16.00 Uhr bekannt geben."

"DIE ZAHLERN SOLLTEN EINE ZAHL NENNEN, DAMIT WIR UNSERE HALTUNG BESTIMMEN KÖNNEN"

Der stellvertretende TÜRK-İŞ-Vorsitzende Ramazan Ağar hatte nach dem dritten Treffen der Mindestlohn-Kommission Folgendes erklärt:

"Bei der Kommissionssitzung wurde in Bezug auf eine konkrete Zahl wieder nichts auf die Tagesordnung gesetzt. Die Presse fragt, warum TÜRK-İŞ keine Zahl nennt. Sie als Presse drängen weder die Regierung noch die Arbeitgeber so sehr wie uns, eine Zahl zu nennen. Wir sind die Seite, die Geld fordert; daher sollten diejenigen, die das Geld zahlen, und unsere Regierung eine Zahl nennen, damit wir unsere Haltung entsprechend einnehmen können."