Aufsicht für digitale Geldbörsen
Mit der vorgeschlagenen Regelung werden insbesondere große Unternehmen ins Visier genommen, die jährlich mehr als 5 Millionen Transaktionen abwickeln.
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Das US-amerikanische Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) hat eine neue Regel zur Überwachung von großen Nicht-Banken-Unternehmen vorgeschlagen, die Dienste wie digitale Geldbörsen und Zahlungs-Apps anbieten.
In einer Erklärung des CFPB wurde betont, dass die Beliebtheit von digitalen Zahlungs-Apps und Geldbörsen, die von Tech-Giganten und anderen großen Technologieunternehmen betrieben werden, weiter zunimmt und dass die Beschwerden über diese Anwendungen und die sie bereitstellenden Unternehmen in den letzten Jahren gestiegen sind.
In der Erklärung wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die meisten dieser Unternehmen bisher nicht den Prüfungen des CFPB unterliegen. Mit dem neuen Vorschlag soll sichergestellt werden, dass insbesondere große Unternehmen, die jährlich mehr als 5 Millionen Transaktionen abwickeln, dieselben Regeln einhalten wie die bereits regulierten Großbanken, Kreditgenossenschaften und anderen Finanzinstitute.
In der Mitteilung wurde mitgeteilt, dass die vorgeschlagene Regelung digitale Zahlungsunternehmen außerhalb des Bankensektors der Aufsichtsbefugnis des CFPB unterstellen und dazu beitragen werde, eine konsistente Anwendung der föderalen Verbraucherschutzgesetze auf dem gesamten Markt zu gewährleisten.
Im Rahmen der neuen Regelung soll die Einhaltung geltender Gesetze zu Geldtransfers, Datenschutz und anderen Verbraucherschutzbestimmungen sichergestellt werden. Sollte die Regelung verabschiedet werden, wäre sie Teil der Bemühungen des CFPB, den Markteintritt von Tech-Giganten und anderen großen Technologieunternehmen in die Finanzmärkte für Verbraucher genau zu beobachten.