Ausländische Investoren geflohen: Devisenverkäufe der Zentralbank nach İmamoğlu-Operation enthüllt
Nach der Festnahme des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, kam es aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten zu einem Abfluss ausländischer Investitionen in Höhe von 12,5 Milliarden Dollar aus der Türkei. Es wird geschätzt, dass die Zentralbank 57 Milliarden Dollar an Devisen verkauft hat, um den Wechselkurs zu stabilisieren.
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Wirtschaftsberichte zeigen, dass seit dem 19. März, dem Tag der Festnahme von Ekrem İmamoğlu, erhebliche Mengen an ausländischen Investitionen aus der Türkei abgeflossen sind. In diesem Zeitraum veräußerten ausländische Investoren netto 12,5 Milliarden Dollar aus ihren Portfolios in der Türkei. Der größte Abfluss wurde mit 6,9 Milliarden Dollar bei inländischen Schuldtiteln verzeichnet, während bei ausländischen Schuldtiteln 4,6 Milliarden Dollar und bei Aktien 1,2 Milliarden Dollar verkauft wurden.
DEVISENVERKÄUFE DER ZENTRALBANK
Laut einem Bericht von Cumhuriyet setzten ausländische Investoren zwar in den letzten zwei Wochen wieder auf Käufe von Aktien und inländischen Schuldtiteln, setzten jedoch ihre Abflüsse aus ausländischen Schuldtiteln fort. In diesem Prozess sank das Gesamtportfolio ausländischer Investoren um 21,1 Milliarden Dollar von 133,7 Milliarden Dollar auf 112,6 Milliarden Dollar. Die Verteilung des Portfolios belief sich auf 29,4 Milliarden Dollar in börsennotierten Aktien, 12,5 Milliarden Dollar in inländischen Schuldtiteln und 70,9 Milliarden Dollar in ausländischen Schuldtiteln. Es wird behauptet, dass die Zentralbank etwa 57 Milliarden Dollar an Devisen verkauft hat, um den Wechselkurs unter Kontrolle zu halten.
ANSTIEG BEI VOLLSTRECKUNGSAKTEN
Im Wirtschaftsbericht wurde auch auf den Anstieg der Anzahl der bei den Vollstreckungsbehörden eingegangenen Akten hingewiesen. Die Anzahl der neuen Akten, die zwischen dem 1. Januar und dem 23. Mai über das UYAP-System bei den Vollstreckungsbehörden eingingen, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 4 Millionen 24 Tausend. Die Gesamtzahl der anhängigen Akten stieg zum 23. Mai auf 23 Millionen 525 Tausend und nahm damit innerhalb des letzten Jahres netto um 1 Million 510 Tausend zu.