Auslandsschulden des Privatsektors steigen
Nach den jüngsten Daten der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) verzeichnen die Auslandsschulden des Privatsektors einen bemerkenswerten Anstieg. Es wird darauf hingewiesen, dass Fremdwährungsschulden dabei eine bedeutende Rolle spielen.
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Den von der TCMB veröffentlichten Daten zufolge stiegen die langfristigen Auslandsschulden des Privatsektors im Februar um 3,4 Milliarden US-Dollar auf 162,6 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum sanken die kurzfristigen Auslandsschulden um 1,6 Milliarden US-Dollar auf 16,6 Milliarden US-Dollar.
Während die Schulden von Finanzinstituten im Vergleich zum Vormonat um 343 Millionen US-Dollar zurückgingen, stiegen die Schulden von Nicht-Finanzunternehmen um 2,2 Milliarden US-Dollar. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten verzeichneten Finanzinstitute einen Anstieg um 1,2 Milliarden US-Dollar, während Nicht-Finanzunternehmen einen Zuwachs von 2,2 Milliarden US-Dollar verbuchten. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten hingegen verzeichneten Finanzinstitute einen Rückgang um 1,6 Milliarden US-Dollar und Nicht-Finanzunternehmen einen Rückgang um 33 Millionen US-Dollar.
Betrachtet man die Währungszusammensetzung, so zeigt sich, dass die langfristigen Auslandsschulden zu 60,2 Prozent aus US-Dollar, zu 31,1 Prozent aus Euro, zu 2,3 Prozent aus Türkischer Lira und zu 6,4 Prozent aus anderen Währungen bestehen. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten entfallen 41,2 Prozent auf US-Dollar, 14,3 Prozent auf Euro, 41,7 Prozent auf Türkische Lira und 2,8 Prozent auf sonstige Währungen.
Die gesamten aus dem Ausland aufgenommenen Kreditschulden des Privatsektors wurden mit 56,1 Milliarden US-Dollar beziffert. Davon entfallen 38,2 Milliarden US-Dollar auf Banken, 12,8 Milliarden US-Dollar auf Nicht-Finanzunternehmen und 5,0 Milliarden US-Dollar auf Nicht-Banken-Finanzinstitute.