Auslastungsquote bei Kreditkarten mit niedrigstem Limit gestiegen
Während der Anstieg der Pro-Kopf-Verschuldung bei privaten Kreditkarten anhält, wurde insbesondere bei Kreditkarten mit einem Limit von 25.000 TL und darunter ein weiterer Anstieg der Auslastungsquote festgestellt.
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Daten des Risikozentrums der Bankenvereinigung der Türkei (TBB) und Analysen der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) zeigen, dass der Anstieg der Pro-Kopf-Verschuldung bei privaten Kreditkarten zwar verlangsamt, aber weiterhin anhält.
Laut der Analyse im Finanzstabilitätsbericht steigen die Auslastungsquoten bei Karten mit niedrigeren Limits. Die Anzahl der aktiven Nutzer von privaten Kreditkarten sowie die Höhe der Pro-Kopf-Verschuldung nehmen weiter zu.
Nach dem Anstieg der Zinssätze für Verbraucherkredite ist zu beobachten, dass die Haushalte verstärkt auf Kreditkarten zurückgreifen.
Der Analyse zufolge wirken sich Limitaktualisierungen nach Einkommenssteigerungen auf die Nutzungskapazitäten der Kreditkarten aus. Während die Auslastungsquote bei Karten mit hohen Limits zurückging, verzeichneten Karten mit einem Limit zwischen 25.000 und 100.000 TL einen begrenzten Anstieg. Bei Kreditkarten mit einem Limit von 25.000 TL und darunter setzte sich der Anstieg der Auslastungsquote hingegen fort.
Während der Betrag der auf Kreditkarten verzinsten Schulden zunimmt, blieb das Verhältnis dieses Betrags zur gesamten Kreditkartenschuld unter den historischen Durchschnittswerten.
Bei Karten, bei denen der Mindestzahlungsbetrag oder mehr gezahlt wurde, lag das Verhältnis der verzinsten Schulden zum gesamten Kartensaldo bei 12,6 Prozent, während bei Karten, bei denen weniger als der Mindestzahlungsbetrag gezahlt wurde, der Anteil der in Verzug geratenen Schulden mit 8,1 Prozent verzeichnet wurde.
Das Verhältnis der in Verzug geratenen Schulden zum gesamten privaten Kreditkartensaldo lag mit etwa 20 Prozent unter dem historischen Durchschnitt.