Ausstiegsanträge bei Tera Portföy erreichen 300 Milliarden TL: Zahlungen gestoppt

Tera Portföy gab bekannt, dass Rückzahlungen für einige Fonds geleistet wurden, der Prozess jedoch aufgrund von Beschränkungen und Sperren auf dem Takasbank-Konto am 18. September zum Stillstand gekommen ist.

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Tera Portföy Yönetimi A.Ş. hat eine Erklärung zur Plattform für öffentliche Offenlegung (KAP) bezüglich der Rückzahlungsanträge und Zahlungsprozesse für die Fonds abgegeben. Das Unternehmen teilte mit, dass die Rückzahlungsanweisungen, die während der Phase eingingen, in der die Fondszuflüsse in Investitionen umgewandelt wurden, in kurzer Zeit stark angestiegen seien und die gesamten Ausstiegsanträge ein Volumen von etwa 300 Milliarden Lira erreicht hätten.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass der für die Erfüllung dieser Anträge erforderliche Liquiditätsbedarf parallel zum Prozess der Liquidation der Vermögenswerte in den Fondsportfolios verwaltet wurde.

Es wurde festgehalten, dass Zahlungen für Verkaufsanweisungen von Anlegern in einigen Fonds, die gemäß der Entscheidung des Kapitalmarktrats (SPK) nicht unter die Liquidation fallen, geleistet wurden. Die Zahlungen für Rückzahlungsanweisungen für den Tera Portföy Birinci Borçlanma Araçları (TL) Fon (TRJ), den Tera Portföy Fon Sepeti Fonu (FSU), den Tera Portföy İkinci Serbest (Döviz) Fon (TMM) und den Tera Portföy Katılım Serbest (Döviz) Fon (TRU) wurden den Angaben zufolge am 16., 17. und 18. September 2026 durchgeführt.

Das Unternehmen gab bekannt, dass die Zahlungen an die Anleger aufgrund von Transaktionsbeschränkungen und Sperren, die am 18. September 2026 auf seinem Konto bei der Takasbank verhängt wurden, nicht fortgesetzt werden konnten. Es wurde daran erinnert, dass für die Fonds, die sich im Liquidationsprozess befinden, beschlossen wurde, den Prozess im Rahmen der vom SPK festgelegten Grundsätze und durch die beauftragte Türkiye İş Bankası A.Ş. durchführen zu lassen.

Tera Portföy erklärte, dass das obere Management und die Exekutivteams ihre Aufgaben weiterhin wahrnehmen und der Prozess in Abstimmung mit den zuständigen Institutionen verfolgt werde. In der Erklärung des Unternehmens wurden die Anleger dazu aufgerufen, für aktuelle Informationen die Ankündigungen des Unternehmens, die Erklärungen des SPK sowie die KAP-Mitteilungen der jeweiligen Fonds zu verfolgen.

In der Erklärung wurde zudem das Bedauern über die Schwierigkeiten und die Sorgen der Anleger zum Ausdruck gebracht und betont, dass daran gearbeitet werde, den Prozess unter Wahrung der Anlegerrechte so schnell wie möglich abzuschließen.