Bankenaktien setzen Talfahrt fort: Behauptung über 'Verkäufe durch Ausländer'
Aufgrund der möglichen Verschiebung von Zinssenkungen durch die Zentralbank und politischer Entwicklungen sind bei Bankenaktien deutliche Verluste zu beobachten.
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Nach der Entscheidung zur Inhaftierung des CHP-Präsidentschaftskandidaten und Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, sowie 106 weiteren Personen kam es zu Schwankungen an den Märkten. Der Borsa Istanbul BIST 100-Index erschütterte ein Rückgang von etwa 950 Punkten. Der Bankenindex verzeichnete angesichts der Möglichkeit, dass die Zentralbank Zinssenkungen verschieben könnte, erhebliche Verluste.
Die heftigen Marktbewegungen von gestern führten zu Einbrüchen an der Börse. Bei Bankenaktien wurde auf Wochenbasis ein Rückgang von bis zu 20 Prozent verzeichnet. Der Bankenindex, der die Woche bei 16.864 Punkten begonnen hatte, fiel heute auf bis zu 13.531 Punkte. Der wöchentliche Rückgang des BIST 100-Index lag bei etwa 11 Prozent.
Stand 16.32 Uhr notierte der BIST 100-Index mit einem Minus von 1,10 Prozent bei 9.763 Punkten, während der Bankenindex mit einem Verlust von 8,44 Prozent bei 13.650 Punkten lag. Es ist bekannt, dass Bankenaktien überwiegend von ausländischen Investoren bevorzugt werden. Nach dem Kurssturz wurde in sozialen Medien behauptet, dass ausländische Investoren nach der Entscheidung zur Inhaftierung von İmamoğlu und 105 weiteren Personen Verkäufe getätigt hätten.
Händler betonten, dass die Zentralbank gestern gezwungen war, Devisen im Wert von etwa 10 Milliarden Dollar zu verkaufen, während die Börse den Tag mit einem Minus von 9 Prozent und der Bankenindex mit einem Verlust von nahezu 10 Prozent beendeten.