Bankenriese beschließt Schließung von hunderten Filialen
Die Lloyds Banking Group hat angekündigt, landesweit 233 Filialen zu schließen, da die Zahl der Filialbesuche zurückgeht und die Nutzung von digitalem Banking zunimmt.
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Die Lloyds Banking Group, eines der bedeutendsten Finanzinstitute Großbritanniens, hat die Schließung von insgesamt 233 Filialen ihrer Marken Lloyds, Halifax und Bank of Scotland bekannt gegeben. Die Filialschließungen sollen schrittweise bis Ende 2026 umgesetzt werden.
Die Bank erklärte, dass der deutliche Rückgang der Kundenzahlen in den Filialen sowie die Verlagerung der Kunden hin zum digitalen Banking infolge technologischer Entwicklungen ausschlaggebend für diese Entscheidung seien. Lloyds, das seit 2015 bereits rund 1.600 Filialen im Land geschlossen hat und damit einen bedeutenden Wandel im Bankensektor vollzieht, teilte zudem mit, dass Anfang 2027 weitere 12 Filialen geschlossen werden sollen.
Das Bankmanagement erklärte, man sei sich bewusst, dass die Schließungen insbesondere für Kunden, die keine digitalen Kanäle nutzen oder nur eingeschränkten Zugang dazu haben, negative Auswirkungen haben könnten. Aus diesem Grund wurde mitgeteilt, dass in den betroffenen Regionen weiterhin persönliche Dienstleistungen durch über 170 mobile „lokale Bankberater“ angeboten werden sollen. Zudem wurde angekündigt, dass zur Gewährleistung eines unterbrechungsfreien Bankbetriebs verschiedene Bankdienstleistungen über tausende Postfilialen und PayPoint-Standorte im ganzen Land bereitgestellt werden.
In Finanzkreisen wird diese Entscheidung als ein wichtiges Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Bankensektor und den Wandel hin zu einer Abkehr von filialbasierten Dienstleistungsmodellen gewertet.