Beben an der Borsa İstanbul durch die IMM-Anklageschrift

Die Borsa İstanbul erlebte aufgrund politischer Entwicklungen wie der Forderung nach einem Verbot der CHP und der Anklageschrift gegen die IMM einen volatilen Tag. Der BIST-100-Index verzeichnete nach diesen Ereignissen starke Kursverluste.

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Der BIST-100-Index an der Borsa İstanbul startete mit einem Anstieg von 21,59 Punkten bzw. 0,20 Prozent bei 10.810,62 Punkten in den Tag. Der Index, der in der ersten Tageshälfte eine Aufwärtstendenz zeigte, erreichte um 13:00 Uhr 10.804,15 Punkte. In diesem Zeitraum wurde ein Gesamttransaktionsvolumen von 55,8 Milliarden Lira verzeichnet. Während der Bankenindex um 0,24 Prozent nachgab, stieg der Holding-Index um 0,68 Prozent. Der Handelssektor war mit einem Plus von 2,87 Prozent der Sektor mit dem höchsten Wertzuwachs, während der IT-Sektor mit einem Rückgang von 2,14 Prozent die stärksten Verluste hinnehmen musste.

ENTSCHEIDUNG BEEINFLUSSTE DEN MARKT

Die Veröffentlichung der Anklageschrift gegen die IMM, die Ekrem İmamoğlu und 402 weitere Verdächtige betrifft, die am 19. März festgenommen wurden, löste eine begrenzte Reaktion an den Märkten aus. Während der Index um 14:30 Uhr noch bei 10.780 Punkten notierte, fiel er bis 15:00 Uhr auf 10.755 Punkte.

Der Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul beim Kassationsgericht auf ein Verbot der CHP führte zu massiven Verkäufen im BIST-100-Index. Um 15:30 Uhr sank der Index mit einem Minus von über 3 Prozent auf ein Niveau von 10.400 Punkten. Die Verluste im Bankenindex näherten sich dabei 5 Prozent.

Technisch gesehen werden für den BIST-100-Index die Marken von 10.900 und 11.000 Punkten als Widerstand sowie 10.700 und 10.600 Punkte als Unterstützung beobachtet.