Bemerkenswerter Kommentar von Mahfi Eğilmez zu Wucherpreisen: 'Viele von uns führen es auf die Gier der Händler zurück, aber...'

Der Ökonom Dr. Mahfi Eğilmez äußerte sich zu den Wucherpreisen und erklärte: "In der Gesellschaft gibt es eine weit verbreitete Erwartung einer Abwertung." Eğilmez bewertete die Situation wie folgt: "Sobald wir die Zinsen unter die Inflationsrate gesenkt und diesen Weg fortgesetzt haben, gerieten alle Gleichgewichte aus den Fugen."

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Der ehemalige Unterstaatssekretär des Finanzministeriums, Dr. Mahfi Eğilmez, teilt weiterhin seine Analysen und Einschätzungen zur türkischen und globalen Wirtschaft.

Eğilmez veröffentlichte auf seinem X-Account eine neue, bemerkenswerte Nachricht. Mit den Worten "In der Gesellschaft gibt es eine weit verbreitete Erwartung einer Abwertung" äußerte sich Eğilmez zur Entstehung von Wucherpreisen wie folgt:

"Die große Mehrheit glaubt, dass der Wechselkurs zu niedrig bleibt und durch eine Korrektur steigen wird. Auch deshalb halten die Händler die Preise hoch, basierend auf dem Kurs, den sie für angemessen halten. Viele von uns führen die Preisabnormitäten auf die Gier der Händler zurück. Sicherlich gibt es dazwischen auch gierige Menschen, aber bis September 2021 haben die Händler beispielsweise keine solch exzessive Preisgestaltung betrieben. Denn die wirtschaftlichen Gleichgewichte waren mehr oder weniger intakt. Sobald wir die Zinsen unter die Inflationsrate gesenkt und diesen Weg fortgesetzt haben, gerieten alle Gleichgewichte aus den Fugen. Und diese Verschlechterung hat die bereits bestehende moralische Erosion, die Misswirtschaft und die sozialen Verwerfungen auf die Spitze getrieben. Deshalb versuche ich von Anfang an zu erklären, dass es nicht mehr möglich ist, allein durch Zinserhöhungen zu den alten Gleichgewichten zurückzukehren. Wir kommen hier nicht heraus, ohne alle Gleichgewichte, die wir zusammen mit der Wirtschaft zerstört haben, wiederherzustellen. Vorübergehende Verbesserungen in der Wirtschaft bedeuten noch keinen Ausweg."