Bemerkenswerter Rückgang bei Gazproms Erdgasexporten nach Europa
Die Erdgasexporte des russischen Energieunternehmens Gazprom nach Europa über die TurkStream-Pipeline sind im Juni deutlich zurückgegangen.
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Im Juni sank die über die TurkStream-Pipeline nach Europa gelieferte Erdgasmenge auf einen Tagesdurchschnitt von 37,6 Millionen Kubikmetern. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 46 Millionen Kubikmetern. Damit verzeichneten die Lieferungen innerhalb eines Monats einen Rückgang von 18,3 Prozent.
Darüber hinaus hat sich der gesamte Erdgasexport von Russland nach Europa im Zeitraum von Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu halbiert. Es wurde berichtet, dass die Exporte, die in den ersten sieben Monaten des vergangenen Jahres bei 15,5 Milliarden Kubikmetern lagen, im gleichen Zeitraum dieses Jahres auf 8,33 Milliarden Kubikmeter gesunken sind.
Ein bemerkenswerter Punkt ist jedoch der Anstieg der Exporte über TurkStream. Im ersten Halbjahr stieg die über die TurkStream-Pipeline nach Europa transportierte Gasmenge um 6,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Kubikmeter.
Experten weisen darauf hin, dass sowohl die Veränderung der Energienachfrage in der Region als auch die Hinwendung zu alternativen Quellen für den allgemeinen Rückgang des russischen Gases nach Europa ausschlaggebend sind.