Betreiber von KFC und Pizza Hut in der Türkei ist insolvent
İş Gıda, der ehemalige Betreiber der Marken KFC und Pizza Hut in der Türkei, ist nach dem Scheitern des Konkordatsverfahrens in die Insolvenz gegangen.
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İş Gıda AŞ, das über viele Jahre KFC- und Pizza-Hut-Restaurants in der Türkei betrieb, hat nach der Ablehnung seines Konkordatsantrags Insolvenz angemeldet. Das 1. Handelsgericht erster Instanz in Istanbul-Anadolu entschied auf die Insolvenz von İş Gıda AŞ sowie des Gruppenunternehmens İshway Gıda Dağıtım AŞ. Im Zuge dieser Entscheidung wurde festgehalten, dass das Unternehmen eine Gesamtverschuldung von 4,4 Milliarden TL aufweist.
Als größter Gläubiger des Unternehmens wurde Yum! Brands identifiziert, der internationale Eigentümer der Marken KFC und Pizza Hut. Es wurde bekannt gegeben, dass İş Gıda diesem Unternehmen etwa 1 Milliarde TL schuldet und zudem Verbindlichkeiten in Höhe von 541 Millionen TL gegenüber einer ausländischen Privatbank bestehen.
Die Unternehmen unter dem Dach der İş Holding hatten im Februar dieses Jahres einen Konkordatsantrag gestellt. Das Gericht gewährte zunächst eine vorläufige Frist von drei Monaten und anschließend am 30. Juni eine endgültige Frist. Nachdem jedoch im Bericht des Konkordatsverwalters vom 23. September festgestellt wurde, dass İş Gıda AŞ überschuldet ist, wurde das Verfahren beendet.