Betrieb staatlich, Tarife privat: 9 Preiserhöhungen bei TCDD-Tickets in 2 Jahren

Die Schulden der TCDD gegenüber dem Finanzministerium, die im Januar 2023 bei 5 Milliarden 841 Millionen 766 Tausend TL lagen, stiegen bis Juni 2024 auf 8 Milliarden 537 Millionen 969 Tausend TL. Seit 2022 hat die Institution die Zugticketpreise neunmal erhöht.

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Die Finanzberichte der Türkischen Staatsbahnen (TCDD) verdeutlichen die Preiserhöhungen bei den Tickets für Hochgeschwindigkeitszüge. Demnach wurden die Preise im Zeitraum von Januar 2022 bis Juni 2024 neunmal angehoben. Die Schulden der Institution gegenüber dem Finanzministerium, die im Januar 2023 bei 5 Milliarden 841 Millionen 766 Tausend TL lagen, stiegen bis Juni 2024 auf 8 Milliarden 537 Millionen 969 Tausend TL.

Die Ticketpreise für Hochgeschwindigkeitszüge wurden durch eine Entscheidung der TCDD vom 13. Juli um 25,6 Prozent erhöht. Nach der Preiserhöhung stieg der Ticketpreis für die Strecke Ankara-Istanbul von 430 TL auf 540 TL, für Ankara-Konya von 200 TL auf 250 TL und für die Strecke Ankara-Eskişehir von 225 TL auf 280 TL. Nach der in der Öffentlichkeit auf Kritik gestoßenen Preiserhöhung stieg der Ticketpreis für Konya-Istanbul von 630 TL auf 790 TL und der Preis für Konya-Sivas von 675 TL auf 800 TL.

Dem Bericht von Mustafa Bildircin von Birgün zufolge schloss die TCDD das Jahr 2022 mit Schulden gegenüber dem Finanzministerium in Höhe von 5 Milliarden 728 Millionen 424 Tausend TL ab. Die Gesamtverschuldung der Institution gegenüber dem Finanzministerium belief sich Ende Januar 2023 auf 5 Milliarden 841 Millionen 766 Tausend TL. Daten des Ministeriums für Finanzen und Schatzwesen zeigen, dass die Schulden der TCDD gegenüber dem Finanzministerium von Monat zu Monat weiter gestiegen sind. Die TCDD, die den Januar 2023 mit Schulden in Höhe von 5,8 Milliarden TL abschloss, verzeichnete im Januar 2024 eine Verschuldung gegenüber dem Finanzministerium von über 8 Milliarden TL.