Bewegung bei der Türkischen Lira in Japan: Privatanleger bauen Lira-Positionen auf
Japanische Privatanleger haben begonnen, gegenüber dem japanischen Yen wieder Positionen in mexikanischen Pesos und türkischen Lira aufzubauen.
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In Japan wenden sich Privatanleger wieder dem Peso und der Lira zu. Laut Daten der Tokyo Financial Exchange Click 365 sind die Netto-Short-Positionen (Verkaufspositionen) gegenüber dem mexikanischen Peso und der türkischen Lira auf das Niveau vor dem „Schwarzen Montag“ zurückgekehrt, da die Anleger zu Währungen mit hoher Rendite gegenüber dem Yen zurückkehren.
Wie BloombergHT berichtet, zeigen die Daten, dass die Positionen auf einen Anstieg der Lira gegenüber dem Yen seit dem 5. August um 4 Prozent zugenommen haben. Die Kontrakte waren am 5. August, dem Tag, an dem die Märkte den sogenannten „Schwarzen Montag“ erlebten, aufgrund der Auflösung von Carry-Trade-Geschäften um 17 Prozent gefallen.
Beim Carry Trade handelt es sich um eine Anlagestrategie, bei der man sich in Yen verschuldet, um in Währungen von Ländern mit hohen Renditen zu investieren. Nachdem die Bank of Japan (BOJ) am 31. Juli zum zweiten Mal die Zinsen erhöht hatte, gewann der japanische Yen an Wert, was zu einer Auflösung führte, die die Märkte stark beeinträchtigte.
Yoshio Iguchi von Traders Securities erklärte, dass die Privatanleger zwar zu Carry-Trade-Geschäften zurückkehren, die Erholung jedoch langsam verlaufe. Iguchi betonte, dass die „Anleger vorsichtig in den Markt zurückkehren“ und dass die Hebelwirkung gering sowie das Risiko unter Kontrolle gehalten werde.
Zum Stand vom 21. August 2024 entspricht 1 Türkische Lira 4,31 Japanischen Yen.