BIST 30-Index-Kontrakt am VİOP startet mit leichtem Minus in die Woche. Analysten beobachten Zinsentscheidungen

Am Termin- und Optionsmarkt der Borsa İstanbul (VİOP) startete der Kontrakt auf den BIST 30-Index mit Dezember-Laufzeit mit einem Rückgang von 0,3 Prozent bei 8.922,50 Punkten in die Woche. Analysten zufolge könnten globale Unsicherheiten und die Zinsentscheidungen der Zentralbanken den Verlauf der Woche beeinflussen.

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Der Indexkontrakt mit Februar-Laufzeit wurde in der Eröffnungssitzung bei 8.922,50 Punkten gehandelt, was 0,3 Prozent unter dem Schlusskurs der vorangegangenen regulären Sitzung liegt.

Der am Freitag unter Verkaufsdruck stehende Indexkontrakt beendete die reguläre Sitzung mit einem Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vortag bei 8.953,00 Punkten. In der Abendsitzung notierte der Indexkontrakt bei 8.946,50 Punkten.

Analysten wiesen darauf hin, dass die globalen Aktienmärkte aufgrund der Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Geldpolitik der Zentralbanken, die die Preisbildung erschweren, mit einem gemischten Verlauf in die Woche gestartet seien. Sie erklärten, dass die Zinsentscheidungen der Zentralbanken im In- und Ausland sowie eine intensive Datenagenda im Laufe der Woche im Fokus der Anleger stehen werden.

Die an der Erwartungsumfrage von AA Finans teilnehmenden Ökonomen prognostizieren, dass die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) den einwöchigen Repo-Zinssatz (Leitzins) um 250 Basispunkte auf 45 Prozent anheben wird.

Analysten, die darauf hinwiesen, dass heute im Inland der Erzeugerpreisindex (ÜFE) für das Ausland und der Schuldenstand der Zentralverwaltung sowie im Ausland die Frühindikatoren aus den USA verfolgt werden, merkten an, dass technisch gesehen die Niveaus von 8.900 und 8.800 Punkten als Unterstützung und 9.000 sowie 9.100 Punkte als Widerstand für den Indexkontrakt fungieren.