Bitcoins Fieber sinkt nicht

Bitcoin hat zum ersten Mal seit November 2021 die Marke von 64.000 Dollar überschritten. Damit verzeichnet Bitcoin in diesem Jahr einen Anstieg von über 45 Prozent.

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Bitcoin testete im Tagesverlauf mit einem Anstieg von über 10 Prozent die Marke von über 64.000 Dollar. Matthew Sigel, Leiter der Abteilung für digitale Vermögenswerte bei VanEck Associates, kommentierte: "Wir sehen Beweise für ein wachsendes Interesse sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Investoren, die beim digitalen Gold Risiken eingehen wollen. Die Geschichte zeigt, dass noch steilere und heftigere Rallyes bevorstehen."

Dennoch sind einige Analysten der Ansicht, dass die Rallye überdehnt ist. Stefan von Haenisch, Leiter des Trading Desks bei OSL SG Pte in Singapur, wies auf die steigenden Kreditkosten zur Finanzierung von Bitcoin-Käufen als potenzielles Risiko hin.

Stefan von Haenisch bewertete die Situation wie folgt: "Nach einer solch aggressiven Bewegung scheint eine Korrektur unvermeidlich – bei derart hohen Aufschlägen bei den Finanzierungsraten ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Hebel bei den Long-Positionen abgebaut wird. Eine Korrektur bei Bitcoin in Richtung der mittleren 50.000-Dollar-Marke wäre nicht überraschend."