Booking zahlte 94 Millionen Euro
Booking, ein Online-Anbieter für Unterkunftsreservierungen, hat 94 Millionen Euro gezahlt, um einen Streit mit Italien beizulegen, der durch das Ausbleiben von Mehrwertsteuererklärungen für den Zeitraum zwischen 2013 und 2021 entstanden war.
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Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, hat das in den Niederlanden ansässige Unternehmen Booking.com eine Zahlung in Höhe von 94 Millionen Euro an die italienische Finanzbehörde (Agenzia delle Entrate) geleistet. Damit wurde ein Streit über nicht eingereichte Mehrwertsteuererklärungen für den Zeitraum 2013 bis 2021 beigelegt und eine Beschlagnahmung von Vermögenswerten abgewendet. Somit ist der Steuerstreit zwischen Italien und Booking beendet.
Im Rahmen einer im Oktober 2022 eingeleiteten Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft Genua hatte die italienische Finanzpolizei festgestellt, dass Booking für den genannten Zeitraum keine Mehrwertsteuererklärungen abgegeben hatte. In Italien wurden zudem in dieser Woche im Zuge einer Untersuchung wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung gegen die in den USA ansässige Kurzzeitvermietungsplattform Airbnb mehr als 779 Millionen Euro beschlagnahmt, die drei Personen gehörten, welche in Führungspositionen bei der Airbnb Ireland Unlimited Company tätig waren, wo die europäischen Einnahmen des Unternehmens gebündelt werden.