Bürger mit sinkender Kaufkraft suchen Zuflucht bei Kreditkarten: Kartenzahlungen stiegen im Dezember um 116 Prozent
Laut Daten des Interbankenkartenzentrums (BKM) lag die Wachstumsrate bei Zahlungen mit Kreditkarten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 124 Prozent.
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Aufgrund steigender Preise, hoher Inflation und Lebenshaltungskosten ist die Kaufkraft der Bürger gesunken, weshalb diese ihr Heil in der Kreditkarte suchten.
Nach Daten des Interbankenkartenzentrums (BKM) für den Monat Dezember belief sich die Anzahl der Kreditkarten in der Türkei auf 117,7 Millionen, die der Bankkarten auf 189,5 Millionen und die der Prepaid-Karten auf 90,0 Millionen.
Im Vergleich zum Dezember 2022 gab es einen Anstieg von 18 Prozent bei der Anzahl der Kreditkarten, 12 Prozent bei den Bankkarten und 26 Prozent bei den Prepaid-Karten. Die Gesamtzahl der Karten erreichte 397,2 Millionen, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Das mit Kreditkarten, Bankkarten und Prepaid-Karten im Dezember getätigte Gesamtzahlungsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 116 Prozent auf 978,3 Milliarden Lira. Von den Kartenzahlungen entfielen 818,2 Milliarden Lira auf Kreditkarten, 142,6 Milliarden Lira auf Bankkarten und 17,5 Milliarden Lira auf Prepaid-Karten.
KREDITKARTENNUTZUNG UM 124 PROZENT GESTIEGEN
Die Wachstumsrate bei Zahlungen mit Kreditkarten lag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 124 Prozent, bei Zahlungen mit Bankkarten bei 78 Prozent und bei Zahlungen mit Prepaid-Karten bei 128 Prozent.
Die Gesamtzahl der im Dezember mit Kreditkarten, Bankkarten und Prepaid-Karten getätigten Zahlungen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 1,4 Milliarden. Von den Kartenzahlungen wurden 809,8 Millionen mit Kreditkarten, 525,4 Millionen mit Bankkarten und 109,9 Millionen mit Prepaid-Karten durchgeführt.
Die Wachstumsrate bei der Anzahl der mit Kreditkarten getätigten Zahlungen lag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 24 Prozent, bei Bankkarten bei 15 Prozent und bei Prepaid-Karten bei 41 Prozent.