CHP-Abgeordneter Pala schlägt Indexierung der Renten an den Mindestlohn vor

Der CHP-Abgeordnete für Bursa, Kayıhan Pala, forderte, den Mindestlohn auf ein existenzsicherndes Niveau anzuheben und die Renten mindestens an den Mindestlohn zu koppeln.

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Pala erklärte auf einer Pressekonferenz im Parlament, dass der Mindestlohn in der Türkei zum Durchschnittsgehalt geworden sei und mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen gezwungen sei, entweder mit dem Mindestlohn oder einem Gehalt knapp darüber zu überleben.

Diese Situation führe in der Türkei zu einem weiteren demografischen Wandel, so Pala. Junge Erwachsene, die mit ihrem Einkommen nicht mehr allein eine Wohnung finanzieren könnten, sähen sich gezwungen, nach Jahren wieder bei ihren Eltern einzuziehen.

"AUF EIN EXISTENZSICHERNDES NIVEAU ANHEBEN"

Pala betonte, dass der Mindestlohn seine Funktion als existenzsicherndes Einkommen verloren habe, und äußerte seine Forderungen bezüglich des Mindestlohns und der Renten. Pala sagte: "Der Mindestlohn muss auf ein existenzsicherndes Niveau angehoben werden. Das niedrigste Gehalt darf zu keinem Zeitpunkt unter der Armutsgrenze liegen. Zudem muss sichergestellt werden, dass die Renten mindestens an den Mindestlohn gekoppelt werden."

Pala unterstrich, dass das Konzept der Begrenzung der Arbeitszeit zum Mindestlohn diskutiert werden müsse, damit der Mindestlohn nicht länger das Durchschnittsgehalt darstelle.