Das profitabelste Anlageinstrument der Kriegswoche steht fest

Während die Märkte nach den Konflikten im Nahen Osten schwankten, steht fest, wer für die Anleger in der Türkei als Gewinner hervorging. Die Gewinn- und Verlustbilanz der Woche wurde veröffentlicht – von Devisen über die Börse bis hin zu Gold und Fonds.

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Der Krieg, der nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Nahen Osten ausbrach, wirkte sich auch auf die Finanzmärkte in der Türkei aus. In der Woche, in der der Krieg begann, verzeichneten Aktien an der Borsa Istanbul und Goldpreise starke Rückgänge, während der US-Dollar gegenüber der Lira das einzige wichtige Anlageinstrument war, das – wenn auch nur begrenzt – an Wert gewann.

Der BIST-100-Index der Borsa Istanbul schwankte im Wochenverlauf zwischen 12.746,23 und 13.456,56 Punkten und schloss mit einem Wertverlust von 6,74 Prozent gegenüber der Vorwoche bei 12.792,81 Punkten.

Auch der Verkaufspreis für 24-karätiges Gold im Großen Basar (Kapalıçarşı) enttäuschte die Anleger. Der Preis für ein Gramm Gold sank auf Wochenbasis um 2,46 Prozent und notierte bei 7.202 Lira. Die Cumhuriyet-Goldmünze verlor im gleichen Zeitraum 2,45 Prozent an Wert und fiel auf 48.503 Lira, während der Preis für eine Viertel-Goldmünze um 2,46 Prozent auf 12.063 Lira zurückging.

Auf der Devisenseite stieg der US-Dollar um 0,23 Prozent auf 44,0620 Lira und beendete die Woche im Plus. Im Gegensatz dazu fiel der Euro/Lira-Kurs um 1,75 Prozent auf 50,9710 Lira.

Auch Investmentfonds und Pensionsfonds blieben von dieser Welle nicht verschont. Während der wöchentliche Wertverlust bei Investmentfonds 1,22 Prozent betrug, erreichte der Verlust bei Pensionsfonds 1,52 Prozent. Unter den Kategorien der Investmentfonds stachen jedoch die „Geldmarktfonds“ hervor, die mit einem Anstieg von 0,65 Prozent als einzige Fondsart ihren Anlegern Gewinne einbrachten.

In dem durch den Krieg verursachten unsicheren Umfeld erlebten die Anleger eine Woche, in der selbst Vermögenswerte, die als sichere Häfen gelten, an Wert verloren. Lediglich der Dollarkurs am Devisenmarkt konnte den Anlegern zumindest ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern.