Daten zu persönlichen Konsumausgaben in den USA veröffentlicht: Auswirkungen auf die US-Inflation erwartet

Der Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben, den die Fed als Inflationsindikator heranzieht, ist im Februar auf Jahresbasis um 2,8 Prozent gestiegen.

AA

Das US-Handelsministerium gab bekannt, dass die persönlichen Konsumausgaben im Februar um 0,8 Prozent gestiegen sind und damit die Erwartungen übertroffen haben. Da die veröffentlichten Daten als direkt mit der Inflation in den USA verknüpft gelten, könnten sie die künftigen Zinsentscheidungen der Fed beeinflussen.

Demnach stiegen die persönlichen Einkommen im Land im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent.

Die persönlichen Einkommen, die in diesem Zeitraum unter den Markterwartungen blieben, waren mit einem Anstieg von 0,4 Prozent prognostiziert worden. Im Januar war der Anstieg der persönlichen Einkommen der Amerikaner noch bei 1 Prozent gelegen.

Die persönlichen Konsumausgaben verzeichneten im Februar auf Monatsbasis einen Anstieg von 0,8 Prozent und damit den stärksten monatlichen Zuwachs seit Januar 2023.

Die Markterwartungen gingen von einem Anstieg der persönlichen Konsumausgaben um 0,5 Prozent aus.

Der Preisindex für persönliche Konsumausgaben stieg im Februar auf Monatsbasis um 0,3 Prozent und auf Jahresbasis um 2,5 Prozent.

Der Preisindex für persönliche Konsumausgaben, für den ein monatlicher Anstieg von 0,4 Prozent erwartet wurde, entsprach auf Jahresbasis den Markterwartungen.

Im Januar war der Preisindex für persönliche Konsumausgaben auf Monatsbasis um 0,4 Prozent und auf Jahresbasis um 2,4 Prozent gestiegen.

Der Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben, bei dem Nahrungsmittel- und Energiekosten ausgeklammert werden und den die US-Notenbank (Fed) als Inflationsindikator heranzieht, stieg im gleichen Zeitraum wie erwartet auf Monatsbasis um 0,3 Prozent und auf Jahresbasis um 2,8 Prozent.

Im Januar war der Index auf Monatsbasis um 0,5 Prozent und auf Jahresbasis um 2,9 Prozent gestiegen.