Der Mindestlohn auf dem Tisch der Regierung liegt unter der Armutsgrenze! Hier ist die Zahl, die hinter den Kulissen diskutiert wird

Im Prozess der Festlegung des Mindestlohns für das Jahr 2026 sorgt die von der Regierung geplante Erhöhungsrate für Diskussionen. Das neue Lohnniveau, das Gefahr läuft, unter der Armutsgrenze zu bleiben, beunruhigt die Arbeitnehmer.

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Die Regierung plant, den Mindestlohn für das Jahr 2026 um 25 Prozent auf 27.630 TL zu erhöhen. Diese Erhöhung birgt jedoch die Gefahr, unter der Armutsgrenze zu bleiben. Laut einem Bericht von Sözcü wurde die von Türk-İş im November 2025 berechnete Armutsgrenze auf 29.828 TL festgelegt. In diesem Fall müsste der Mindestlohn um mindestens 45 Prozent auf 32.067 TL angehoben werden, um über der Armutsgrenze zu bleiben.

Im vergangenen Jahr wurde der Mindestlohn auf 22.104 TL festgesetzt und lag damit 7,5 Prozent über der Armutsgrenze. Doch in diesem Jahr könnte die von der Regierung geplante Erhöhungsrate dazu führen, dass der Mindestlohn unter der Armutsgrenze bleibt. Der Vorsitzende von Türk-İş, Ergün Atalay, hat beschlossen, nicht an der für diese Woche geplanten Sitzung teilzunehmen, bei der der Mindestlohn finalisiert werden soll. Dies schränkt die Beteiligung der Arbeitnehmervertreter am Prozess ein.

DIE FESTLEGUNG DES MINDESTLOHNS

Die Mindestlohnkommission hat ihre ersten beiden Sitzungen zur Festlegung des Mindestlohns für 2026 ohne Arbeitnehmervertreter abgehalten. Es wird erwartet, dass der neue Mindestlohn, der von den Vertretern des Staates und der Arbeitgeber festgelegt wird, zwischen 27.000 und 28.000 TL liegen wird. Es wird geschätzt, dass die Armutsgrenze bis Ende Dezember auf 30.424 TL steigen wird, was dazu führen könnte, dass Mindestlohnempfänger mit einem Defizit von 2.800 TL in das neue Jahr starten.

Die von der Regierung geplante Erhöhungsrate könnte angesichts der Inflation unzureichend sein und dazu führen, dass der Mindestlohn in kurzer Zeit erneut unter die Armutsgrenze fällt. Dies scheint dazu zu führen, dass Millionen von Arbeitnehmern mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert werden.