Deutsche Pfandbriefbank beschließt Rückzug aus dem US-Markt
Die deutsche Gewerbeimmobilienbank Deutsche Pfandbriefbank hat angekündigt, ihre Aktivitäten in den USA aufgrund wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten in dem Land einzustellen.
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Deutsche Pfandbriefbank teilte in einer Ankündigung mit, dass das Portfolio der Bank in den Vereinigten Staaten im Wert von rund 4,7 Milliarden Dollar entweder verkauft oder abgewickelt werden soll. Die Bank betonte, dass sie sich nach diesem Schritt künftig ausschließlich auf die europäischen Märkte konzentrieren wolle.
In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass nach der Entscheidung zum Rückzug aus den USA Gespräche über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung durch eine deutsche Immobilieninvestmentgesellschaft geführt werden. Bankvertreter teilten der Öffentlichkeit zudem mit, dass diese strategische Neuausrichtung zum Jahresende zu einem finanziellen Verlust führen könnte.
Die Deutsche Pfandbriefbank erklärte, dass die unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump verfolgte Wirtschaftspolitik sowie die politische Instabilität im Land bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt hätten. Die Bank hatte bereits im vergangenen Mai bekannt gegeben, einen Rückzug aus dem US-Markt zu prüfen.