Die Lebenshaltungskosten in Istanbul brechen einen Rekord nach dem anderen

Laut den Daten der Istanbuler Planungsagentur für den Monat April sind die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten für eine vierköpfige Familie in Istanbul auf 90.032 TL gestiegen. Während die jährliche Steigerungsrate 51,7 Prozent erreichte, wurden die höchsten Preissteigerungen bei den Bildungsausgaben verzeichnet.

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Die Istanbuler Planungsagentur (İPA) hat ihren Bericht zu den Lebenshaltungskosten für April 2025 veröffentlicht. Demnach sind die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten für eine vierköpfige Familie in Istanbul auf 90.032 TL gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 2,9 Prozent gegenüber dem Vormonat und 51,7 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres.

BILDUNGSAUSGABEN AN DER SPITZE

Der Bericht zeigt, dass die grundlegenden Ausgabenposten in Istanbul in 9 Hauptkategorien untersucht wurden: Bildung, Wohnen, Körperpflege-Reinigung und Gesundheit, Restaurant und Konditorei, öffentlicher Nahverkehr und Kraftstoff, Lebensmittel, Kleidung und Accessoires, Kommunikation, Elektronik und Schreibwaren.

Unter diesen Kategorien wurde der höchste jährliche Anstieg mit 125 Prozent bei den Bildungsausgaben verzeichnet. Auf die Bildungsausgaben folgten Wohnkosten mit einem Anstieg von 81,3 Prozent sowie Körperpflege, Reinigung und Gesundheit mit 51,2 Prozent.

WOHNEN UND KOMMUNIKATION MONATLICH FÜHREND

Betrachtet man die monatlichen Preisveränderungen, so war der bemerkenswerteste Anstieg mit 7,9 Prozent bei den Kommunikationsausgaben zu verzeichnen. Die Wohnkosten belegten mit einem Anstieg von 7,6 Prozent den zweiten Platz. Diese beiden Kategorien waren die Bereiche mit dem schnellsten Kostenanstieg in Istanbul.

AUCH BEREICHE MIT RÜCKGANG VORHANDEN

Nicht in allen Bereichen gab es Anstiege. Die Ausgaben für Kleidung und Accessoires sanken gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent, die Ausgaben für den öffentlichen Nahverkehr und Kraftstoff um 1,9 Prozent. Betrachtet man jedoch die Jahresdaten, so zeigt sich, dass diese Kategorien um 19,3 Prozent bzw. 41,7 Prozent gestiegen sind.