Die von der Fed angestrebte allmähliche Abkühlung am Arbeitsmarkt ist eingetreten

Die in den USA veröffentlichten Daten zu offenen Stellen signalisieren, dass die vom Fed angestrebte allmähliche Abkühlung des Arbeitsmarktes stattgefunden hat.

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Die asiatischen Aktienindizes stiegen, nachdem Daten, die auf eine allmähliche Abkühlung des US-Arbeitsmarktes hindeuten, die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed im kommenden Jahr stützten.

Nachdem der S&P 500-Index in den USA den Dienstag nahezu unverändert beendet hatte, gewinnen die US-amerikanischen und europäischen Terminkontrakte heute Morgen an Wert.

Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg heute Morgen um 3 Basispunkte auf 4,19 %, nachdem sie am Dienstag um 9 Basispunkte gefallen war. Der Bloomberg-Dollar-Index, der am Dienstag um 0,23 % gestiegen war, zeigt sich zu Beginn des neuen Handelstages stabil.

ABKÜHLUNG AM US-ARBEITSMARKT

Die JOLTS-Daten, die vor den am Freitag anstehenden kritischen US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft und der Arbeitslosenquote veröffentlicht wurden, signalisierten, dass die vom Fed angestrebte allmähliche Abkühlung des Arbeitsmarktes eingetreten ist.

Die Zahl der neu geschaffenen offenen Stellen im Land sank im Oktober auf 8,7 Millionen und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang 2021. Die Daten für September wurden zudem nach unten auf 9,35 Millionen von zuvor 9,55 Millionen korrigiert. Der Oktober-Wert blieb damit auch unter der Erwartung von 9,3 Millionen.

Die US-ISM-Daten für November deuteten ebenfalls darauf hin, dass sich die Inflation im Dienstleistungssektor abzuschwächen beginnt.

Die Ökonomen Tim Quinlan und Shannon Seery Grein von Wells Fargo & Co. erklärten, dass diese beiden Datenreihen zeigen, dass sich die Ziele der Fed für Beschäftigung und Preisstabilität in Richtung der langfristig prognostizierten Niveaus bewegen. „Obwohl die Preise weiter steigen, geschieht dies in einem langsameren Tempo“, so die Ökonomen, die zudem anmerkten: „Der Arbeitsmarkt wird weniger angespannt, wodurch auch der Aufwärtsdruck auf die Löhne nachlässt.“