DİSK-AR: Kaufkraftverlust des Mindestlohns durch Inflation stieg im August auf 6.196 Lira

Laut dem Bericht von DİSK-AR lag die jährliche Inflation im August bei 31,51 Prozent; der Kaufkraftverlust des Mindestlohns erreichte 6.196 Lira.

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Das Forschungszentrum der Gewerkschaft DİSK (DİSK-AR) gab in seinem Bericht nach Veröffentlichung der Inflationsdaten des türkischen Statistikamtes TÜİK für August 2026 bekannt, dass der inflationsbedingte Kaufkraftverlust des Mindestlohns auf 6.196 Lira gestiegen ist.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass der monatliche Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) laut TÜİK-Daten 1,84 Prozent betrug, während die jährliche Inflationsrate bei 31,51 Prozent lag. Die Veränderung des VPI wurde auf Basis der Zwölfmonatsdurchschnitte mit 31,79 Prozent und im Vergleich zum Dezember des Vorjahres mit 22,07 Prozent verzeichnet.

HÖCHSTER ANSTIEG IM BEREICH BILDUNG

Unter den Ausgabengruppen verzeichnete der Bereich Bildung mit 53,44 Prozent die höchste jährliche Inflationsrate. Auch auf monatlicher Basis wurde im August der stärkste Anstieg mit 8,62 Prozent in der Gruppe Bildung registriert. Auf diese Gruppe folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren mit 6,89 Prozent.

DİSK-AR wies darauf hin, dass die Verlangsamung des Inflationsanstiegs nicht bedeute, dass die Preise sinken. In dem Bericht wurde betont, dass die hohe Inflation insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsschichten und Arbeitnehmer die Kaufkraft untergrabe.

"Auch wenn sich das Tempo des Inflationsanstiegs weitgehend aufgrund von Basiseffekten verlangsamt hat, steigen die Preise weiter an. Ein Rückgang der Inflationsrate bedeutet nicht, dass die Preise sinken."

— DİSK-AR Inflations-Nachrichtenbulletin

Zudem wurde in dem Bericht festgehalten, dass die Inflation nicht alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen treffe; sie mindere die Kaufkraft von Geringverdienern stärker und führe zu einer Verschlechterung der Einkommensverteilung.