DİSK-Marsch für den Mindestlohn in Ankara beendet
Die DİSK hat ihren Marsch von Istanbul nach Ankara vor der Festlegung des Mindestlohns für 2026 abgeschlossen. Die Vorsitzende Arzu Çerkezoğlu forderte nach dem Marsch eine gerechte Einkommensverteilung und menschenwürdige Lebensbedingungen.
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Die Konföderation Revolutionärer Arbeitergewerkschaften (DİSK) hat vor der Festlegung des für 2026 geltenden Mindestlohns einen Marsch von Istanbul nach Ankara organisiert.
Der am 21. Dezember in Gebze begonnene Marsch endete heute in Ankara. Die DİSK-Vorsitzende Arzu Çerkezoğlu machte auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt wichtige Aussagen.
EINKOMMENSGERECHTIGKEIT UND MINDESTLOHN
Çerkezoğlu erklärte, dass der Marsch die gemeinsamen Forderungen der Werktätigen aus allen Teilen der Türkei widerspiegele. Sie betonte die Teilnahme aus vielen Sektoren, von Metallarbeitern bis hin zu Textilbeschäftigten, und wies auf die Ungerechtigkeit bei der Einkommensverteilung hin. Çerkezoğlu drückte aus, dass die Arbeitnehmer nicht den Anteil erhielten, der ihnen an dem von ihnen erwirtschafteten Wert zustehe, und rief zu Gerechtigkeit bei Einkommen und Steuern auf.
Çerkezoğlu stellte fest, dass der Mindestlohn faktisch zum Durchschnittsgehalt geworden sei und die wirtschaftlichen Bedingungen die Kaufkraft gesenkt hätten. Sie erinnerte daran, dass die Mindestlohnkommission erneut zusammentreten werde, und äußerte sich kritisch dazu, dass Lohnerhöhungen auf Basis der Zielinflation festgelegt würden.
Çerkezoğlu ging auch auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Rentnern, das Steuersystem und die Abfindungszahlungen ein und erklärte, dass sich die Steuerlast auf Arbeitnehmer und Rentner konzentriere. Sie betonte, dass erworbene Rechte geschützt werden müssten, und beendete ihre Rede mit einem Aufruf, für die Arbeit und die gemeinsamen Werte des Landes einzustehen. Sie erklärte, dass der Marsch darauf abziele, die Forderungen der Arbeiter und des Volkes sichtbar zu machen.