Drei Institutionen revidieren Inflationsprognose für die Türkei zum Jahresende

Innerhalb der letzten Woche haben drei Großinstitute ihre Inflationsprognose für die Türkei zum Jahresende nach oben korrigiert.

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Infolge der jüngsten Verhaftungen halten die Schwankungen an den Märkten an. Während die Zentralbank (TCMB) angesichts des Anstiegs des Wechselkurses nacheinander neue Maßnahmen einführt, äußern sich auch Bankenriesen mit bemerkenswerten Einschätzungen zum wirtschaftlichen Ausblick der Türkei.

Innerhalb der letzten Woche haben drei Institutionen ihre Inflationsprognose für die Türkei zum Jahresende nach oben revidiert. 

JPMORGAN-ERWARTUNG LIEGT BEI 29,5 PROZENT

JPMorgan betonte nach der Festnahme und anschließenden Inhaftierung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, dass sich der Desinflationsprozess verlangsamen werde, und hob die Inflationserwartung für Ende 2025 von 27,2 Prozent auf 29,5 Prozent sowie die Inflationserwartung für März von 2,3 Prozent auf 3,2 Prozent an.

Die Bank prognostiziert, dass die TCMB ab April bei jeder Sitzung die Zinsen um 150 Basispunkte senken wird, und hat ihre Zinsprognose für das Jahresende von 30 Prozent auf 35 Prozent angehoben.

BOFA-PROGNOSE LIEGT BEI 28,1 PROZENT

Die Bank of America (BofA) revidierte ihre Inflationsprognose für die Türkei zum Jahresende von 25,7 Prozent auf 28,1 Prozent. Im Bericht der Bank heißt es: "Wir ändern unsere Erwartung einer Zinssenkung um 200 Basispunkte im April in eine Pause und revidieren unseren Leitzins zum Jahresende von 30,5 Prozent auf 32,5 Prozent."

BLOOMBERG-PROGNOSE LIEGT BEI 28 PROZENT

Laut Bloomberg Economics (BE) wird sich der Zinssenkungsprozess der Zentralbank verlangsamen. Bloomberg hat seine Inflationsprognose für das Jahresende als Folge der Turbulenzen bei der Türkischen Lira von 25 Prozent auf 28 Prozent angehoben.