Droht eine Rezession?

US-Finanzministerin Janet Yellen wies die Sorgen zurück, dass ein schwächelnder Arbeitsmarkt auf eine drohende Rezession hindeute.

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Der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan (BOJ), Ryozo Himino, hat eine Hypothese darüber aufgestellt, was passieren könnte, wenn die Realzinsen positiv werden, und damit signalisiert, dass die Welt Schritt für Schritt dem Ende des letzten Negativzinsregimes näherkommt.

Zunächst bekräftigte Himino das Standardversprechen der BOJ, die geldpolitische Lockerung fortzusetzen, bis das Ziel einer nachhaltigen Inflation erreicht ist, um anschließend die verschiedenen potenziellen Auswirkungen eines Ausstiegs aus den Realzinsen zu skizzieren.

Himino sagte: „Ich möchte heute eine Perspektive auf den Übergang von positiven Realzinsen zu einer Struktur ohne positive Realzinsen bieten, indem ich betrachte, was in der Vergangenheit mit den Nettozinserträgen der betroffenen Sektoren geschehen ist.“

Himino erklärte, dass die erste Zinserhöhung seit 2007 möglicherweise nicht so schädlich sein könnte, wie einige befürchten.

Himino sagte, dass die Haushalte wahrscheinlich von einem steigenden Nettoeinkommen profitieren würden, wenn die Zinssätze in den positiven Bereich angehoben würden und die Auswirkungen auf den Unternehmenssektor wahrscheinlich begrenzt blieben. Er betonte zudem, dass das Finanzsystem widerstandsfähig genug sei, um diesen Übergang zu bewältigen.

Die Kommentare waren das bisher deutlichste Signal der BOJ-Führung darüber, wie die Verantwortlichen die Auswirkungen eines Endes der Negativzinspolitik einschätzen. Diese Ansichten werden wahrscheinlich die Erwartungen unter BOJ-Beobachtern stärken, dass die Bank Mitte nächsten Jahres die Negativzinsen beenden wird.