Ehemaliger FTX-Manager enthüllt hohe Zahlungen an Influencer
Der ehemalige FTX-Engineering-Direktor Nishad Singh hat vor Gericht wichtige Informationen zu den Ausgaben von Sam Bankman-Fried geteilt.
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Wie Inner City Press berichtet, zahlte die Börse infolge von Vereinbarungen mit Prominenten und Influencern weit über eine Milliarde Dollar aus. In einer von Singh vorgelegten Tabelle wurden die getroffenen Vereinbarungen einzeln aufgeführt.
Zu den Vereinbarungen gehört auch der 135-Millionen-Dollar-Deal, den FTX mit dem NBA-Team Miami Heat abgeschlossen hatte. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde der Name der Basketball-Arena von Miami Heat in FTX Arena geändert. Nach der Insolvenz der Börse erhielt die Arena den Namen Kaseya Center.
Auf der von Singh offengelegten Liste fielen zudem die 28 Millionen Dollar auf, die an den NBA-Star Stephen Curry gezahlt wurden, sowie 14 Millionen Dollar für den Geschäftsmann Kevin O’Leary. Auch Zahlungen an Tom Brady, Gisele Bündchen und Larry David, deren genaue Höhe nicht genannt wurde, waren aufgeführt.
Laut Singh flossen aufgrund all dieser Vereinbarungen insgesamt 1,3 Milliarden Dollar aus der Kasse der Börse.
ER SPRACH AUCH ÜBER GETÄTIGTE INVESTITIONEN
Singh äußerte sich zudem zu den Investitionen, die gemeinsam mit Sam Bankman-Fried und Gary Wang in K5 Global, das Unternehmen von Michael Kives und Bryan Baum, getätigt wurden.
„Sam schickte Gary und mir ein Vorprotokoll für Millionen-Boni an Michael Kives und Bryan Baum sowie für eine Investition von einer Milliarde Dollar in VC-Firmen. Ich wollte, dass dies nicht mit dem Geld von FTX, sondern mit Sams eigenem Geld geschieht.“
Sam Bankman-Fried hatte mit Kives und Baum, die als „Super-Netzwerker“ bekannt sind, einen Vertrag über 700 Millionen Dollar unterzeichnet.