Eilmeldung... Die Arbeit am Mindestlohn hat begonnen: Kommissionsentscheidung steht fest

TÜRK-İŞ hat angekündigt, nicht an der Mindestlohn-Festsetzungskommission teilzunehmen. Der stellvertretende Vorsitzende Ramazan Ağar erklärte, dass sie nicht teilnehmen werden, solange die Forderung nach einer strukturellen Änderung der Kommission nicht erfüllt wird. Ağar wies auf die steigenden Preise und die Schwierigkeiten bei der Kaufkraft der Arbeitnehmer hin.

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Die Mindestlohn-Festsetzungskommission hält heute ihre erste Sitzung des Jahres ab. Vor der für 14.00 Uhr angesetzten Sitzung gibt die TÜRK-İŞ-Delegation nach der Übergabe eines Schreibens an Minister Işıkhan eine Erklärung ab.

Ramazan Ağar, stellvertretender Vorsitzender des türkischen Gewerkschaftsbundes TÜRK-İŞ, ist im Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit eingetroffen. Der stellvertretende TÜRK-İŞ-Vorsitzende Ağar kam, um ein Schreiben zu überreichen. TÜRK-İŞ wird nicht an der Mindestlohn-Festsetzungskommission teilnehmen.

Die wichtigsten Punkte aus der Erklärung von Ramazan Ağar:

"Heute ist der Tag der ersten Sitzung. Wie in der Vergangenheit wurden wir auch heute zur Sitzung eingeladen. Wir hatten bereits erklärt, dass wir nicht teilnehmen werden, wenn es keine Änderungen in der Kommission gibt.

TÜRK-İŞ vertritt seit 1974 die Arbeitnehmer. Die Entscheidungen der Kommission werden jedoch ohne Berücksichtigung der Arbeitnehmer durch die Stimmen der Regierungs- und Arbeitgebervertreter getroffen.

TÜRK-İŞ hat mit seinem Beschluss vom 24. Dezember 2024 mitgeteilt, dass es nicht an den Arbeiten der Kommission teilnehmen wird.

Die Preiserhöhungen bei Strom, Erdgas und Wasser verstärken diesen Druck. Die Arbeitnehmer und ihre Familien sind gezwungen, mit den aufeinanderfolgenden Preiserhöhungen zu kämpfen, insbesondere bei den Grundbedürfnissen.

Die Kaufkraft der Arbeitnehmer wird stark belastet.

Dieses wirtschaftliche Bild hat auch Rentner, die jahrelang Beiträge gezahlt haben, in eine schwierige Lage gebracht. Das Bruttonationaleinkommen in der Türkei steigt, spiegelt sich jedoch nicht bei den Rentnern, den Arbeitnehmern und weiten Teilen der Gesellschaft wider.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Ein Teil der Bevölkerung hat Schwierigkeiten, seine Grundbedürfnisse zu decken."