Eilmeldung: Ministerium sperrt Websites für den Verkauf von 'Mystery Boxen'
Das Handelsministerium hat den Zugang zu Websites gesperrt, die unter der Bezeichnung „Mystery Box“ Waren verkaufen.
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Das Handelsministerium hat einen wichtigen Schritt in Bezug auf die „Mystery Box“-Verkäufe unternommen, mit denen Verbraucher in letzter Zeit häufig konfrontiert wurden. In einer Erklärung des Ministeriums hieß es: „Der Zugang zu Websites, die Produkte mit unklarem Inhalt unter dem Namen ‚Mystery Box‘ verkaufen, wurde gesperrt.“
AUF DER AGENDA DES WERBERATS
Den vom Ministerium veröffentlichten Informationen zufolge wurden die Plattformen, die „Mystery Boxen“ verkaufen, in der Sitzung des Werberats am 14. August 2025 thematisiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Vermarktung dieser Boxen, die aus Produkten mit nicht offengelegtem Inhalt bestehen, eine irreführende und riskante Methode für Verbraucher darstellt.
„BEEINTRÄCHTIGT WIRTSCHAFTLICHES VERHALTEN“
In der Erklärung wurde festgehalten: „Bei den Bewertungen durch den Rat wurde festgestellt, dass diese Werbemaßnahmen das wirtschaftliche Verhalten der Verbraucher erheblich beeinträchtigen können und die Verbraucher dazu verleiten könnten, Transaktionen einzugehen, die sie unter normalen Umständen nicht tätigen würden.“
ZUGANGSSPERRE UND RECHTLICHE SCHRITTE
Das Ministerium betonte, dass es sich bei den genannten Verkäufen um unlautere Geschäftspraktiken handele. In der Erklärung hieß es weiter:
„In diesem Sinne wurde bewertet, dass Mystery Boxen und ähnliche Verkaufsmethoden unlautere Geschäftspraktiken darstellen. Es wurde beschlossen, eine Zugangssperre für die betreffenden Werbemaßnahmen zu verhängen und die zuständigen Behörden zu ersuchen, strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber der Websites einzuleiten, die rechtswidrige Aktivitäten durchführen.“
WARNUNG AN JUNGE VERBRAUCHER
Das Ministerium erklärte zudem, dass die Kontrollen verschärft wurden, um insbesondere junge Menschen vor Schäden durch solche Praktiken zu schützen. In der Erklärung wurde betont: „Als Handelsministerium setzen wir unsere Kontrollen ununterbrochen fort, um Verbraucherrechte zu schützen, effektiv gegen irreführende und täuschende Werbeaktivitäten vorzugehen und insbesondere junge Verbraucher vor den negativen Auswirkungen solcher Websites zu bewahren. Gegen Personen und Plattformen, die die Rechte unserer Verbraucher verletzen, werden weiterhin die erforderlichen verwaltungsrechtlichen Sanktionen im Rahmen der geltenden Gesetzgebung verhängt.“